<H1>Dekorationselemente</H1> Die Dekoration ist ein bestimmendes Gestaltungselement. Sorgfältig ausgewählte Dekorationsstücke bilden an ausgesuchten Plätzen mit den sie umgebenden Pflanzen eine harmonische Einheit. Original schwedisches Holzhaus Schlicht-dekorativer Staketenzaun Sichtschutzelemente mit Schattierungsgewebe Gartenlaube Apfelhäuschen Schwedenschuppen
DAS AQUARIUM

 

Eine Frau auf der Suche nach einem ganz besonderen Weihnachtsgeschenk für einen ganz besonderen Mann...

...auf diese Weise sind wir im Dezember 2006 zu unserem allerneuesten Hobby gekommen.

In den letzten Jahren haben wir als Familie  immer wieder sehr gerne öffentliche Aquarien besucht und dort die Wunderwelt des Wassers angestaunt und bewundert. Und auch jedes Mal, wenn wir zwecks Futternachschub für unsere beiden Samtpfoten in einer der örtlichen Zoohandlungen waren, machten wir “ganz zufällig” einen kleinen Abstecher in die Aquarien-Abteilungen. Wo unser Blick immer wieder ein wenig sehnsüchtig an den dort angebotenen, vielfältigen Zierfischen hängen blieb...
Insbesondere die urtümlich anmutenden Harnisch-Wels-Arten haben dabei meinen Mann ganz besonders in ihren Bann gezogen.
Irgendwann hatte er sich sogar schon mal ein paar Bücher besorgt, um sich über dieses Hobby zu informieren, doch die Umsetzung war bislang an meinem Veto gescheitert.

Denn so sicher wie das “Amen” in der Kirche folgte auf die Begeisterung über die Schönheit der Fische in der Zoohandlung die geradezu schlagartige Ernüchterung, wenn wir uns die angebotenen “formschönen” Aquarien und “geschmackvollen” Aquarienkombinationen anschauten.
In schwarz beschichtete Pressspanplatten gegossener 80er-Jahre Zeitgeist umrahmte die exakt rechtwinkligen Schneewittchensärge.
Als neueste Design-Errungenschaften wurden höchstens mal aus rundgelutschtem Buche-Imitat gefertigte Unterschränke oder achteckige Ich-lass-den-Fisch-im-Kreis-schwimmend-wahnsinnig-werden “Skulpturen” angeboten.
Sowas in meinem Haus, in meinem Wohnzimmer, dessen Einrichtung im skandinavisch-lässigen Landhausstil mit so viel Sorgfalt, Liebe und Zeitaufwand vor sich gegangen war, weil man solche Möbel eben weder im Einrichtungshaus um die Ecke (so noch vorhanden) oder beim ollen Schweden erwerben kann.
Ein solcher aquaristischer Stilbruch also in meinem Haus? Nein, niemals!

Außerdem hatten wir die ganzen Jahre auch genügend im Garten zu tun. Fast jedes Jahr stand ja irgendein Großprojekt zur Realisation an.
Und so totmüde, wie ich z.B. diesen Sommer jeden Abend ins Bett gefallen bin, nachdem ich wahlweise kubikmeterweise Erde bewegt hatte oder etliche Meter Steinmauern aufgesetzt hatte - ob ich da noch Zeit und Muße für Wasserwechsel, Tests, Pflegemaßnahmen gehabt hätte?
Ich wage es zu bezweifeln.

Doch nun waren einige entscheidende Änderungen eingetreten:
Unser Garten ist dank der Sichtschutzelemente endlich zu einem beruhigten, ganz privaten Schutzraum rings um unser Haus geworden.
Befreit von den forschenden Einblicken der Passanten “eroberten” wir nach und nach die in Fensternähe gelegenen Raumteile des Erdgeschoß-Allraums zurück.
Eine neue, bislang völlig ungekannte Atmosphäre der Entspannung machte sich breit - und animierte sogleich meinen Mann zum Ausleben seiner neu gewonnenen Energien in einer großangelegten Möbelrück-Aktion.
Zunächst nur testweise rückte der Eßtisch aus dem Erker in die Raummitte, direkt in Anschluß an die Thekenrückwand der Kochinsel, welche unsere offene Küche optisch vom Allraum abtrennt.
Der frei gewordene Erker wurde mit der bislang in der hintersten Ecke des Wohnzimmers ein Schattendasein fristenden komfortablen Viersitzer-Couch zu einer wahren Lounge mit Kaminblick umgestaltet, die dank der großzügigen Fensterflächen ein wenig an einen Wintergarten erinnert.
Für den verbliebenen Zweieinhalbsitzer im Wohnzimmer wurde flugs ein Pendant bestellt und wir genossen den neu gewonnenen Freiraum und richteten uns dauerhaft mit dieser neuen Raumaufteilung ein.

Und plötzlich waberte da auch die zunächst noch sehr vage Idee in meinem Hinterkopf, ob man nicht in diesem neuen Raumgefüge auch das erträumte Aquarium meines Mannes einfügen könnte - wenn es doch endlich nur nicht gar so häßliche Aquarien gäbe...

Dank der Errungenschaften des Internets dauerte es auch gar nicht lange, bis ich fündig wurde:

Von sogenannten “Einsteiger-Kits” mit 54, 60, evtl. auch mal 80 Liter Inhalt nahm ich gleich Abstand, da ich überall zu lesen bekam, dass Aquarien mit geringem Rauminhalt nur sehr schwierig ins biologische Gleichgewicht zu bringen und zu halten sind, dass die Auswahl der Fische und Pflanzen (! - Ja, da bin ich als passionierte Gärtnerin natürlich gleich drauf angesprungen) in einem kleinen Becken naturgemäß viel kleiner ist als in einem größeren.
Also suchte ich in der Größenordnung 100 bis 200 Liter nach einer Aquarienkombination - so nennt man die Einheit von Aquarium und passendem, insbesondere ausreichend tragfähigem Unterschrank - die meinen gestalterischen Ansprüchen gerecht wurde.
Fündig wurde ich bei der deutschen Traditionsfirma
JUWEL bietet seit kurzer Zeit Aquarien mit einer horizontal geschwungenen Frontscheibe an, deren Unterschrank und Beleuchtungseinheit weder in mattschwarz, Buchen- oder Kiefer-Optik furniert sind, sondern im total trendig angesagten dunkelbraun mit einer zu unserer Einrichtung hervorragend passenden, zurückhaltenden Wenge-Optik glänzen.

Angesichts der sich bietenden Stellflächen habe ich das Vision 180 bestellt, welches mit seinen 92 cm Kantenlänge, 41cm Tiefe und 73 cm Höhe eine ansprechende Aquarienlandschaft bieten kann.

Bei der Suche nach einem günstigen Online-Anbieter bin ich auf den Aquaristikshop der Familie Mair gestoßen, die nicht nur mit günstigen Preisen, sondern auch mit einer umfassenden, kompetenten telefonischen Beratung diente. Insbesondere der Aquarienatlas Band 1und das informative Kindersachbuch Aquariland, die mir angeraten wurden, haben sich mittlerweile als sehr wertvoll herausgestellt.
Auch die passenden Reflektoren für die beiden integrierten Leuchtstoffröhren habe ich beim Aquaristikshop gleich mitbestellt.
An dieser Stelle mein herzliches “Dankeschön” an Herrn Mair für seine freundliche Beratung!

Nach dem Studium etlicher Internetseiten kam ich zu dem Schluß, das Aquarium mit einer Bodenheizung, auch Bodenfluter genannt, auszustatten.
Diese Heizung soll einerseits das natürliche Temperaturgefüge im tropischen Gewässer nachbilden, andererseits aber auch Faulstellen im Bodengrund vermeiden und ein üppiges Pflanzenwachstum fördern.
Angesichts der Erfahrungsberichte, die ich las, entschied ich mich für einen kleiner dimensionierten Bodenfluter, als von den Herstellern üblicherweise angegeben wird. Es handelt sich um den
JBL Pro Temp Basis 120, dessen Verlegung und Anschluß sehr einfach war.

Als Dekoration der Rückwand wählte ich dreidimensionale Rückwandmodule, die von einigen Firmen, unter anderem auch Juwel, seit neuestem angeboten werden, anstelle der herkömmlichen Fotoposter, die hinter die Rückwandscheibe geklebt werden. Ich habe ein Modul mit der Darstellung eines Baumstamms nebst Wurzeln “Root” mit einem Felswandmodul “Rock” kombiniert.
Für ein kleineres Aquarium würde ich diese Rückwandmodule nicht empfehlen, da sie teilweise recht voluminös sind und den freien Raum des Aquariums sonst zu sehr einschränken würden, doch für ein stattliches 180 Liter Aquarium wie das unsere gibt die dreidimensionale Rückwand einen sehr naturalistischen, edlen Touch.
Die Verarbeitung der Module (obwohl sowohl Aquarium als auch Rückwand vom selben Hersteller sind muss die Rückwand in der Breite an das Aquarium angepasst werden) war leider nicht so “einfach” wie das auf der Packung angegeben war. Das harte Schaumstoffmaterial widersetzte sich recht heftig meinen Anstrengungen, der als Werkzeug angegebene Cutter gab gleich den Geist auf. Aber dank des guten alten Brotmessers mit Sägeschliff bekam ich den Felsen dann doch noch passgenau zugeschnitten...
...ohne Fingerkuppen einzubüßen. *grins*
Die Rückwände wurden dann noch mit schwarzem Aquariensilikon eingeklebt.

Um das Aquarium für alle Familienmitglieder gleichermaßen interessant zu gestalten, habe ich noch phantasievolle Dekorationsgegenstände besorgt, die ich im Auftrag des Weihnachtsmanns für die Kinder unter den Baum gelegt habe. Da das Aquarium so wunderbar großzügig ist, fallen die etwas kitschigen Dekorationsstücke auch nicht negativ ins Auge und mittlerweile sind sie schon von den Pflanzen harmonisch eingerahmt.
Für unsere Große habe ich einen spannenden
Tunnel besorgt, in dessen Inneren geheimnisvolle Lämpchen leuchten, gespeist über ein Glasfaserkabel von der Aquarienbeleuchtung. Den Tunnel habe ich bepflanzt, damit er natürlicher aussieht.
Für unseren Mittleren gab es einen unheimlichen
Taucherhelm und für unseren Jüngsten ein spannendes Schiffswrack. Unsere beiden Nachwuchspiraten sind auch sehr begeistert und können kaum erwarten, bis die ersten Fische einziehen, um ihre Dekorationsstücke als Schlafplätze zu beziehen. 

Auf der Bodenfläche des Aquariums habe ich die Heizschlangen einer Bodenheizung verlegt, bevor wir etwa sechs Zentimeter mittelfeinen Aquarienkies darauf verteilt haben. Im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass wir die unteren zweieinhalb Zentimeter des Aquarienkieses besser mit einem Bodengrund

Außerdem habe ich einen Testkoffer bestellt, damit wir gleich intensiv in die Geheimnisse der Aquaristik-Chemie eintauchen können.
Im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass der NO2-Test erst ab einer Konzentration von 0,3 mg/l misst, was bei einem gut eingerichteten Aquarium mit ausreichend dimensioniertem Filter und ausreichend Pflanzenbewuchs nicht aussagekräftig genug ist.
Darum habe ich einen weiteren NO2-Test gekauft, der bereits ab Konzentrationen von 0,025 mg/l anschlägt und dank dem wir den winzigen Nitritpeak nachweisen und das Aquarium zum Bezug freigeben konnten.

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