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Immer wieder erreichen mich - sei es per eMail oder als Gästebucheintrag - Anfragen von Gartenfreunden, die sich mit den unterschiedlichsten Aspekten der Gartenplanung, -anlage und -pflege befassen. Mit den Jahren hat sich da einiges an interessanter und informativer Korrespodenz angesammelt. In meinem eMail-Editor wie im Gästebuch schlummerten die Anfragen mitsamt meinen Antworten einen Dornröschenschlaf. Irgendwann stellte ich fest, dass sich einige Fragen immer wieder wiederholten. Daraufhin besann ich mich auf meinem ursprünglichen Ansatz, meine Homepage als kompakten, praxisorientierten Online-Gartenratgeber insbesondere für Gartenneulinge zu gestalten, die ja erfahrungsgemäß mit scharrenden Hufen in den Startlöchern sitzen und keine Lust auf zeitraubendes Bücher- und Zeitschriften-Wälzen haben. Und mir kam die Idee, diesen Fundus allen Interessierten im Rahmen der Homepage zur Verfügung zu stellen. Da sich mit einigen der anfragenden Gartenfreunden über kurz oder lang sehr unterhaltsame, lockere eMail-Freundschaften gebildet haben, ergriff ich die Gelegenheit, als die nächsten Anfrage kam und fragte diese Gartenfreundin um ihre Meinung zu diesem neuen Online-Projekt. So freundlich, wie Gartenfreunde nun mal sind, spendierte sie mir nicht nur ihren Segen für diese Idee, sondern auch noch gleich einen passenden Namensvorschlag, den ihr Mann beigesteuert hatte. An dieser Stelle ist es, glaube ich, an der Zeit, die treuen, fleißigen und geduldigen Ehemänner zu loben. Insbesondere natürlich den meinigen. *grins* Sie ertragen nicht nur klaglos ihre mit dem Gartenvirus infizierten Kräuterhexen, Rosenköniginnen, Akeleienfeen und sonstigen erdverbundenen, am leicht wahnsinnigem Blick gepaart mit harnäckig trauerberandeten Fingernägeln erkennbaren Gartenfrauen, sondern sie helfen auch jederzeit tatkräftig bei der Umsetzung der Ideen mit, die irgendwelche Trolle oder Mucklas in langen Winternächten heimtückisch ins Hirn der sanft Schlummernden gepflanzt haben. Und das nicht genug, nein, sie entwickeln selbst noch die allerbesten Ideen und raffinierte Detaillösungen - wie die, eine solche Seite nicht dröge “Leserbriefe an den Landhausgarten” zu nennen - sondern augenzwinkernd, charmant und ein wenig geheimnisvoll:
DER GARTENFLÜSTERER |
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DIE THEMEN DER LESERBRIEFE IN DER KURZÜBERSICHT
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Betreff: Langgestreckter Garten - wie gliedern? Hallo Sabine! Vielen Dank für die vielen wertvollen Tipps, die Du allen Interessierten kostenlos zur Verfügung stellst. Ich hab mal eine spezielle Frage, vielleicht hast du Zeit sie zu beantworten. Unser garten hat zwar eine nette Größe 480 qm, aber leider nur eine Breite von 12 m. Jetzt hast du sicher geschluckt aber wir haben das gerne so in Kauf genommen, da wir in einer suuper Gegend wohnen, absolut ruhig, 800 m zum Fluss, Frösche, Gänse, Möwen, Rehe, alles inklusive - sorry, ich komm vom Thema ab. Also, wir überlegen zur Zeit wie wir den Garten optisch verkürzen, so wie eurer Schattengarten. Wir sollen wir einen Wall aufschütten, eine Hecke pflanzen (wir haben die Auflage noch 136 !!!Heckensträucher zu pflanzen), oder einen netten Zaun setzten und diesen mit Clematis, Geißblatt, Wicken etc. “begrünen”. Mir schwirrt so viel durch den Kopf, sag mir einfach mal, was du denkst. Ungefähr in der Mitte des Gartens, am rechten Rand, stehen 3 Obstbäume, die vorläufig bleiben sollen. Vielen Dank im Voraus und ganz liebe Grüße A. aus B. am Fluss |
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Meine Antwort: Liebe A., Zunächst mal Vielen Dank für deine nette eMail. Jetzt hab ich erst mal gerechnet – 480 geteilt durch 12 gibt 40 – gehe ich also Recht in der Annahme, dass euer Garten 40 Meter lang ist? Aber Holla! Ein Haufen Heu, wie man hier sagt… In diesem Fall bietet sich die Unterteilung in mehrere Gartenräume wirklich an – und wieso nicht mit Wall UND Hecke UND Zaun UND ich weiß nicht was noch alles… Zunächst einmal würde ich im hintersten Gartenteil einen Streifen von zweieinhalb, drei Metern mit einer Hecke abtrennen, die ihr im Laufe der Zeit auf Übermannshöhe trimmt – so da nicht ein phantastischer Ausblick auf Fluss, Reitstall und/oder Wald entgegensteht. Dort könnt ihr dann ein praktisches Gartenhaus, die Kompostplätze, den Mülltonnenunterstand und was man sonst noch so braucht – bzw. nicht braucht und trotzdem ansammelt – blickgeschützt aufbewahren. Ein bogenüberspannter Durchgang in der Hecke wäre natürlich topp – und bei entsprechender Düngung in fünf bis sechs Jahren zu realisieren. Wenn ihr halbwegs einheimische Pflanzen wie Hainbuche nehmt, könntet ihr diese Hecke auch auf eure Heckenpflanzen-Soll-Liste anrechnen. Bei fünf Pflanzen pro laufendem Meter kommt ihr bei 10,5 m Länge (die zwölf Meter abzüglich 1,5 m für den Durchgang) auf sage und schreibe 52 Heckenpflanzen!! Damit wären ja „nur“ noch 81 übrig… *grins* Im weiteren Verlauf könntet ihr einen etwa acht Meter breiten Gartenstreifen abtrennen und mit geschwungen modellierten Wällen einfassen – vielleicht die Baumgruppe der drei Obstbäume aufgreifen, diese auch ein wenig einfassen und als Eye-Catcher auf der rechten Seite wirken lassen. Auf der linken Seite – ich stelle mir übrigens vor, dass man diesen Gartenraum recht weit rechts betritt und ungefähr in der Mitte wieder verlässt, also einem geschwungen Wegverlauf folgen muss – könnte ich mir einen Teich vorstellen – vielleicht sogar mit einem Bachlauf, der sich aus einem der Wälle hineinschlängelt?!? Böte sich ja an, wenn du schon so von Fröschen, Gänsen, Möwen schwärmst… Die Wälle könntest du mit einer Mischung aus halbhohen Bäumen (Eberesche – sieht schön aus mit dem Fruchtschmuck im Herbst und im Frühjahr sowieso, blühend) und Büschen (Holunder, Hasel, Pfaffenhütchen etc. pp.) überpflanzen – bei zwei Wällen à 9 Meter Länge bekommst du deine übrigen 81 Heckenpflanzen locker unter… Einen weiteren Gartenteil würde ich eher formal gestalten und mich in der Gestaltung an einen Bauerngarten, Cottage Garden, Landhausgarten anlehnen. Da passt dann auch das Zäunchen dazu - am besten natürlich ein ländlicher Staketenzaun, und natürlich wunderschöne Rosen, Stauden, Kräuter… Als Puffer vielleicht noch einen Streifen mit ganz ruhig gehaltenem Rasen – für die Kinder, falls vorhanden, oder Haustiere – zum Toben. Und für dich zum Federballspielen. Oder Boule. Oder Kubb. Oder einfach, um dein Auge in „parkähnlicher Weite“ schweifen zu lassen. Und falls dir das jemals langweilig werden sollte – sind hübsche Rabatteninseln inmitten des Rasens schnell angelegt. Vor allem wenn man sie malerisch mit Findlingssteinen umgibt… Und in jedem der Gartenteile dann noch ein passendes Sitzplätzchen einrichten – ja, so kann ich mir das gut vorstellen. In den Bauerngarten passen am ehesten romantische Eisenmöbel oder strapazierfähiges Rattanimitat auf einem sorgfältig gepflasterten Rundling von Terrasse – wenn du diese Terrasse im Garten versenkst, ihren Boden um 30 bis 50 cm unter das Gartenniveau absenkst, bekommst du sogar noch eine windgeschützte„Sonneninsel“, zwischen deren Bruchsteinumrandung besonders wärmeliebende Kräuter gedeihen und euch mit ihrem aromatischen Duft umhüllen. Im Wassergarten stelle ich mir ein sein rustikales Holzdeck, das halb über dem Teich ragt vor. Bestückt mit bequemen Deckchairs und Armlehenstühlen aus Teak oder Robinie und natürlich einem passenden Tisch. Was hältst du von meinen Ideen? Nun komm aber bitte nicht und jammere mir was vor von wegen wo der Lottogewinn bleibt… Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut – und an unserem Garten kannst du ja gut nachvollziehen, wie der schrittweise „Ausbau“ eines Gartens funktioniert. Lieber Gruß Sabine vom Landhausgarten |
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Betreff: Rosen im Kübel Komme gern immer wieder mal auf Eure Seite, die mir nach wie vor bestens gefällt. Habe gerade ds Problem, wieder eine Rose geschenkt bekommen zu haben. Vielleicht ist ja mal Zeit für eine Antwort. Gruß A. |
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Meine Antwort: Liebe A.,
Auf den Boden der Kübel, die wir in etwa fünf cm Höhe mit Abzugslöchern versehen hatten, haben wir zunächst 10 cm Blähton gefüllt, diesen mit einem Vlies abgedeckt und darauf dann die Rosen in eine gute Kübelpflanzenerde ohne Torfzusatz eingepflanzt. Durch den Wasserspeicher in Form des Blähtons reichte es, die Rosen jeden zweiten Tag ausgiebig zu wässern. Allerdings standen sie auch teilschattig auf der Nordseite - bei praller Sonne muss natürlich mehr gegossen werden. Lieber Gruß Sabine vom Landhausgarten |
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Betreff: Kinderlust contra Gärtnerfrust Hallo, alle Achtung! Na, bei Euch möchte man doch glattweg Kind sein! Frage: wie seid Ihr bei stürmischem Kindergespiel der “Vandalismus”-Zerstöreri begegnet? Kinder, die immer und zu jeder Zeit Mutters hingebungsvoller Gartenarbeit Respekt zollen - sorry - hab ich noch nie gesehen. Meine beiden Nichten (Stadtkinder) halte ich möglichst vom Garten fern - die lütten Prinzesschens rupfen in den Blumen, trampeln wie watschelnde Enten unachtsam in den Beeten, ... und wenn dann der Hund mit von der Partie ist, dann kann ich vielfach hinterher gänzlich neupflanzen. Puh!!! Also werden ausserhalb die Spiele und “Landpartien” organisiert. Gruss G. aus H. |
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Meine Antwort: Hallo G., Wir fassen es als großes Kompliment auf, dass du bei uns gerne Kind wärst! Wie schade, dass deine Nichten deine Liebe zum Garten nicht zu teilen scheinen. 'Kinder, die immer und zu jeder Zeit Mutters hingebungsvoller Gartenarbeit Respekt zollen...' - deine so locker-flockig hingeworfenen Worte beinhalten genau die Lösung dieses originären Interessenskonflikts: den gegenseitigen Respekt. Ich lasse meine Kinder im Alltag an meiner Leidenschaft 'Garten' teilhaben. Sie sehen, wie viel Arbeit darin steckt, aber auch wie viel Freude man daran haben kann. Das gemeinsame sinnliche Erleben ist uns sehr wichtig, die ersten Rosenblüten des Jahres werden freudig begrüßt und intensiv berochen. Und die vielen Kräuter im Landhausgarten
sind für die 'Suppenküche' der Kinder selbstverständlich freigegeben. Im Gegenzug respektieren wir auch ihre Leidenschaften - lautstarke Ritterspiele können einen ganz schrecklich nerven, oder aber ganz positiv als kostenloses Gastspiel einer
mittelalterlichen Schautruppe aufgefasst werden. Und manchmal ist natürlich auch eine Standpauke nötig (trifft meistens Besucherkinder, die von zu Hause keinen oder nur den üblichen 'Schießbahn'-Garten gewöhnt sind). Ich bin davon überzeugt, wenn deine Nichten so wie meine Kinder jeden Tag um dich herum wären, würden auch sie ganz automatisch den Garten, die Natur und ihre Bewohner überhaupt zu schätzen lernen. Doch du scheinst ja eine prima Lösung gefunden haben. Vielleicht lernen deine Nichten ja bei euren gemeinsamen Ausflügen die Natur und ihre Vorzüge kennen und werden in einiger Zeit deinen Garten endlich pfleglicher behandeln. Viel Glück und Spaß dabei! Sabine vom Landhausgarten |
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Betreff: Gefüllte Akeleien Hallo liebe “Landhausgärtner”, die überarbeitete HP ist super. Da muss es ja lange geregnet haben... Nach euren tollen Rosenseiten habe ich mir im Frühjahr auch einen Obelisken zugelegt und versuche nun, die Kletterrose zu bändigen. So richtig spiralförmig ist es noch nicht, doch ich über weiter in der Dressur. Noch eine Frage habe ich ich: Wie heißen die gefüllten Akeleien? Also noch einmal herzlichen Dank für die Einblicke in euren Garten, die nützlichen Hinweise und vielen Ideen. Macht weiter so. Viele Grüße K.M. |
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Meine Antwort: Liebe K.M., Leider weiss ich nicht, wie die gefüllten Akeleien heissen. Ich habe nur einmal gelesen, dass sie aus Nordamerika stammen sollen bzw. Bastarde zwischen nordamerikanischen und einheimischen Akeleien sind. Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen. Viele Grüße Sabine aus dem Landhausgarten |
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Betreff: Überwinterung von Wasserpflanzen Hallo, die Website ist ja toll. Eine Frage hab ich aber noch, wie überwinterst du die Wasserpflanzen. In Erwartung deiner Antwort. Gartenfreundin B. |
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Meine Antwort: Liebe Gartenfreundin B., Wir haben einerseits drei Miniteiche in Form von runden und eckigen Mörtelwannen, die wir vollständig in die Erde versenkt haben. Die Form der Mörtelwannen mit ihrem nach oben öffnenden Querschnitt, erlaubt es, sie den Winter über gefüllt stehen zu lassen, da das gefrierende Wasser sich ungehindert ausbreiten kann. Da die umbettende Erde einen gewissen Isolierungscharakter hat, lassen wir sämtliche Pflanzen an Ort und Stelle überwintern. In bisher fünf, teils sehr harten Wintern wie zuletzt dem von 2005/06 haben wir keine Verluste erlitten. Allerdings haben wir auch ausschließlich einheimische Wasserpflanzen verwendet, die an solche winterlichen Temperaturen gewöhnt sind. Andererseits haben wir im Bereich des Vorgartens ja den “Brunnenplatz” mit einem Faun, der das Wasser in einen hübschen, kaum vom Original zu unterscheidenden Sandstein-Imitat-Brunnen sprenkeln lässt. In einem solchen Gefäss - sei es aus echtem Sandstein oder aus eingefärbtem Kunststein wie der unserige - kann man das Wasser über Winter aufgrund der Frostgefahr nicht belassen. Darum entleeren wir in jedem Herbst das Becken und entnehmen die beiden Pflanzkörbe, in denen die Wasserpflanzen wurzeln. Extra für die Überwinterung dieser Pflanzen haben wir einen weiteren rechteckigen Mörtelkübel angeschafft, der uns jedoch auch in der übrigen Zeit gute Dienste zum Anmischen von Erden oder zum Transport von Sand, Kies und ähnlichem. Den Mörtelkübel stelle ich einfach direkt an die Hauswand an einer geschützten und halbwegs unauffälligen Stelle, lege die Pflanzkörbe hinein und fülle sehr vorsichtig mit Wasser aus unseren Regenfässern auf. Auch ohne weitere Isolierung wie Styroporplatten, Luftpolsterfolie und ähnlichem, wie sie oft in Gartenmagazinen empfohlen werden, haben die Pflanzen bisher jeden Winter schadlos überstanden - und das, obwohl unsere Hauswand aufgrund ihrer Passivhausbauweise sicherlich keine nennenswerte Wärmequelle abgibt. Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen. Viel Spaß mit deinen Wasserkübeln wünscht Sabine vom Landhausgarten |
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Betreff: Kinderlust contra Gärtnerfrust Teil 2 Liebe Sabine, ich bin total begeistert und einfach sprachlos... Die Häuser für die Kinder sind der absolute Hingucker!! Wenn wir uns ein Gerät in den Garten stellen würden..., unser Garten bzw. die Bepflanzung geht irgendwie unter. Bei euch sieht es
so aus, als würden die Kinder und du bzw. ihr, auf eure Kosten kommen. Ganz liebe Grüße, C. aus D. |
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Meine Antwort: Liebe C., Vielen Dank für deine liebe eMail. Zunächst zu deinem Kommentar zu „den Häusern für die Kinder“ – nun, da die Kinder bei uns in der Familie zahlenmäßig die Mehrheit ausmachen, muss ich teilweise wirklich hart um die Einhaltung der Elternrechte kämpfen *lach* Naja, ganz so schlimm ist es nicht, aber es stimmt schon – aus dem Blickwinkel der Kinder ist die Kindervilla natürlich „ihr“ Haus; ist der Schwedenschuppen ebenso „ihr“ Haus – da stehen schließlich hauptsächlich IHRE Fahrräder, Roller, Einräder etc. darinnen; und dass das Haupthaus sowieso „ihr“ Haus ist, ist sonnenklar – wenn man sich anschaut, wie sich ihre Sachen auf wundersame Weise bis ins Wohnzimmer ausbreiten – als hätten die Kinder nicht nahezu ein ganzes Stockwerk für sich mit eigenem Bad und sogar dem Luxus eines Spielzimmers!! Ja, und so kämpfe ich darum, dass wenigstens das Sommerhaus als einziges Refugium Erholung suchender Eltern „alles meins“ bleibt *grins* Aber so, wie ich uns kenne – findet sich darin in spätestens einem halben Jahr auch irgendeine Truhe, ein Korb voller Lego oder Playmobil, und wenn sich einem unversehens in der Dämmerung ein spitzer Gegenstand in die nackten Fußsohlen bohrt – dann steckt da sicherlich ein bis an die Zähne bewaffneter Playmobil-Wikinger dahinter… Der grimmig grinsend den übermächtigen Gegner niedergestreckt hat. Oder so ähnlich. Seufz. Nein, ernsthaft zurück zum Thema – das „eigentliche“ Haus für die Kinder ist ja – zumindest in der Theorie – die Kindervilla. Sie hat das ebenfalls auf der Homepage abgebildete Piratennest ersetzt. Der Garten ist leider nicht so groß, als dass man zwei Kinderspielhäuschen darin unterbringen könnte. Was natürlich den Kindern nicht so ganz ersichtlich erscheint. Es scheitert ja auch schon daran, z.B. an der Plattform der Kindervilla eine Rutsche anzubringen – das wäre glaube ich der absolute Renner bei unseren Jungs – aber nun müssen sie sich eben mit den zwei (!!!) Ikea-Rutschen in ihrem Zimmer „begnügen“ (was ihnen äußerst schwer zu fallen scheint…) Du fragst, wieso es bei uns trotz der Spielgeräte nach Garten aussieht, wieso die Bepflanzung nicht hinter den Spielgeräten untergeht und wieso Garten und Spielplatz „eins“ sind und wieso der Blick über das Grundstück schweifen kann und nicht gestört an den Spielgeräten hängen bleibt. Nun, das war nicht immer so. Z.B. der Sandkasten – zuallererst hatten wir einen einfachen quadratischen Holzsandkasten mit aufklappbarem Deckel. Der stand in der Ecke, wo jetzt die großzügige Sandecke ist (die wir übrigens jetzt mit Pflastersteinen eingefasst haben anstelle der Palisadenhölzer, die völlig morsch waren – aber das habe ich nicht mehr ins Update geschafft). Ja, und da stand der also ziemlich blöd in der Gegend herum. Sicher, er war kein solch kreischend eingefärbter Fremdkörper, wie die jährlich wechselnden Plastikwannen-Sandkästen in „niedlicher“ Muschel-, Fisch- oder Bootsform, wie sie von den Nachbargärten herüber leuchten. Zumindest im Material – Holz – war er halbwegs an das Haus angepasst. Aber er passte eben nicht „richtig“. Erstens war das Holz unbehandelt – im Gegensatz zum ordentlich gestrichenen Holz des Hauses. Seitdem sich die frei gestaltete Sand-Ecke in die Hausecke schmiegt – ist sie Teil des Hauses geworden. So einfach kann das sein. Dann nimm das Kinderspielhaus. Ursprünglich war das ein Werbegimmick von Milka, das anstatt auf dem Sperrmüll zu landen, den Weg in unseren Garten gefunden hatte. Seine Farbgebung war das, was man unter „kindgerecht“ versteht. Aber zu unserem Haus hat es gepasst wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Auf der Seite „Kinder“ ist glaube ich noch ein Foto – da kannst du dir selbst ein Bild davon machen. Die architektonische Glanzleistung der Kindervilla ist natürlich etwas, auf das ich sehr stolz bin und auch die Größe anzupassen war angesichts der wachsenden Körpergrößen unserer Kinder unabdingbar – aber abgesehen davon hätte es wahrscheinlich ausgereicht, das Piratennest einfach nur in gelb, grün und weiß zu streichen und schon hätte es sich harmonisch in das Gesamtensemble eingefügt.
Auch bezüglich des Schaukelplatzes – schaue dir doch mal das Bild genau an – die Schaukel ist ein spottbilliger Bausatz aus kesseldruckimprägnierten Hölzern. Und sie steht direkt vor der Sichtschutzwand aus – kesseldruckimprägnierten Rankelementen mit der grünen Schattengewebebespannung. DAS macht die Einheitlichkeit. Stell dir mal anstelle der Holzschaukel eines dieser „kindgerecht“ eingefärbten Kettler-Schaukelgestelle vor – das würde allerdings wie ein Fremdkörper herausleuchten. Der Spielwert ist für die Kinder exakt der gleiche. Ob Holzschaukelgestell oder Metallschaukelgestell. Auch in der Haltbarkeit geben sie sich nicht viel – wie oft habe ich mir schon aufgerissene Hände an den verrosteten Verbindungsteilen von Metallschaukeln geholt. Sicher, eine Holzschaukel wird irgendwann morsch – aber 150 Euro alle fünf Jahre kann ich grade noch so verkraften… Und dann wird sie irgendwann ausgetauscht und fertig.
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Betreff: Gesamtkonzept entwickeln Liebe Sabine, ich habe heute im Forum von deiner Homepage gelesen und wollte sie mir gleich anschauen. Was mich aber am meisten fasziniert, ist die gesamte Stimmigkeit eures Gartens. Ich wollte, ich könnte mir davon eine Scheibe abschneiden, denn davon ist mein Garten noch weit Ich würde mich freuen, mal wieder von dir zu hören. S. |
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Meine Antwort Liebe S., Mein Tipp für dich ist - dass Reisen bekanntlich bildet. Ja, denn das harmonisch farblich und stilistisch aufeinander abgestimmte Gesamtensemble – das haben wir in Dänemark gelernt. Dort bauen die Leute ja an ihre teilweise winzigen, ererbten Eineinhalb-Zimmer-Ferienhütten nach und nach, ganz nach Geldbeutel und Familienstand, weitere Schlaf-, Bad- und Aufenthaltsräume an. Beim genauen Hinsehen merkt man schon, wie die Teile nach und nach angefügt wurden, aber dank einheitlicher Materialien und - natürlich - einheitlicher Farbgebung ergibt sich ein äußerst ansehnliches Ganzes daraus. Außerdem sind die Dänen wahre Meister darin, in ihren zumeist beneidenswert großzügigen Gärten lässig und aus der Hüfte geschüttelt wahlweise ein Abenteuer verheißendes „börnehus“, eine rustikale „bjaelkehytte“, ein repräsentatives „lysthus“ respektive und/oder einen luxuriösen „havepavillon“ anzuordnen. Und was macht der Däne an sich, wenn er ein solches „hyggeliges“ Gebäude erstellt hat? Er geht in den örtlichen „farvehandel“ und holt sich einheitliche Farben (höchstwahrscheinlch in Großgebinden) und streicht alles, aber auch wirklich alles - angefangen vom Carport über Haus, Gartenhütte bis hin zum Mülltonnenunterstand - in einheitlicher Farbgebung. Und schon fügt sich das neue Gebäude ein, ist kein Fremdkörper mehr. Sei ehrlich, es ist doch kein Wunder, wenn keine Einheitlichkeit entstehen kann, wenn man sich beispielsweise die hiesigen Neubaugebiets-Sünden anschaut: ein weiß verputztes
Haus weil das Budget keinen Farbputz mehr hergab, das binnen drei Jahren mit einem mehr oder minder dezenten Grauschleier überzogen ist – der galoppierenden Umweltverschmutzung sei dank. Daneben steht der Carport aus
kesseldruckimprägniertem Holz, wahlweise die Fertiggarage, die nach Jahr und Tag immer noch so dasteht, als ob sie unversehens vom Transport-LKW gefallen wäre. Irgendwo dahinter der Baumarkt-Gartenschuppen im rustikalen
Finnland-Stil, hellblau lasiert, weil einem diese Farbgebung in einem Gartenmagazin so gut gefallen hatte und in der Gartenecke, schräg gegenüber von dem Teich, der wie ein Bombenkrater in der monotonen Rasenfläche
eingeschlagen hat, steht die offene Gartenlaube bestückt mit bayrisch angehauchten Gartenmobiliar, aus vollen Tannenstämmen gearbeitet. Die Gartenlaube ist übrigens, passend zu den mörderschweren Trümmermöbeln, mit brauner,
offenporiger Lasur eingelassen, weil einem der Schwiegervater die Farbe so überzeugend angepriesen hat („…damit hab ich seinerzeit, 1972, auch das Gartenhäuschen von Tante Bertha eingelassen...“) Dazwischen leuchtet, umrahmt
von quietschpink, blutrot und im farbenprächtigen Katalog als „die blaueste Rose der Welt“ angepriesenen „Edelrosen“, dann noch ein grasgrüner Rosenbogen aus Kunststoffrohren, das teure Granit-Kopfsteinpflaster im Vorgarten
beißt sich optisch mit den noch viel teureren hochglanzpolierten Terrassenplatten… Verstehst du, worauf ich hinaus will? Weniger ist oft mehr. Insbesondere hinsichtlich der Qualität der ausgewählten Materialien. Wir hatten z.B. auch das Problem, dass das Pflaster, mit dem Einfahrt und Hauszugangswege gepflastert sind, nicht mehr hergestellt wird. Jetzt wollen wir aber nach und nach
die Rindenmulchwege durch gepflasterte ersetzen. Und – damit alles schön zueinander passt – auch Stützmauern mit diesen Pflastersteinen aufmauern. Bei irgendeinem super exklusiven Pflaster hast du dann natürlich Probleme, etwas
dazu passendes zu finden. Und darum sieht mancher Garten aus, wie das Schaugelände eines Baustofflieferanten. Je kleiner der Garten, umso wichtiger ist es m.E., sich in den Materialien zu beschränken. Und einfache, schlichte Materialien wirken oft in der Realität besser als teure, aufwändige – so toll sie im Prospekt oder im Schaugelände ausgesehen haben mögen. Und vor der Kulisse eines solchen in sich stimmigen Grundgerüsts aus Haus, Nebengebäuden und Außenanlagen ergibt sich dann ein harmonischer Gartenstil schon fast von allein, wenn man noch etwas darauf achtet, in den (Blüten-)Farben und Pflanzenstrukturen ein wenig Einheitlichkeit zu suchen und nicht darauf zu verfallen, seinen Garten in eine mehr oder minder wilde Ansammlung “exquisiter Gartenraritäten” zu verwandeln - die aber ohne inneren Zusammenhang sträflich vernachlässigt niemals zur Geltung kommen können. Gerade in der Beschränkung auf einfache, geradezu banal alltägliche Gartenpflanzen kann der Anfänger die effektvollsten Gestaltungen erreichen. Ich hoffe, ich konnte dir für deine Ideenfindung weiterhelfen. Lieber Gruß Sabine vom Landhausgarten |
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Betreff: Langzeithaltbarer Holzschutz Hallo Sabine, durch Zufall bin ich auf eure wunderschöne Homepage gelangt. Was mich besonders interessiert sind die Farben, die ihr für euer Haus und die anderen Anbauten verwendet habt. Vielen Dank bis bald E. |
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Meine Antwort: Liebe E., Vielen Dank für deinen lieben Gästebucheintrag! Die Farben von der norwegischen Firma Jotun A/S haben wir seinerzeit beim Bau von unserem Generalunternehmer, Importeur und Bauleiter in Personalunion, Herrn Godemark, direkt aus Schweden mitgebracht bekommen. In Dänemark haben wir genau diese Farben schon so oft in Bauzeitschriften angepriesen gesehen und auch einige Farbenläden entdeckt, die sie führen. Bisher hat uns die Farbe, die wir noch vorrätig haben, für alle Neuprojekte und eventuelle Nacharbeiten gereicht, doch für nächstes Jahr ist ein Neuanstrich fällig, da benötigen wir dann doch neue Farbe – wie gut, dass du nun schreibst, denn ich habe mal wieder gegoogelt und siehe da, plötzlich gibt es einen Anbieter, der diese Farben hier in Deutschland an Endkunden vertreibt: http://www.holzschindel-technik.de/ Von den Produkten, die auf dieser Seite vorgestellt werden http://www.holzschindel-forum.de/html/produkte.html haben wir die folgenden verwendet: Die VISIR Grundierung, damals noch ohne UV-Schutz (dafür war das Holz bereits ab Werk mit einem Bläueschutz (UV-Schutz) versehen gewesen, auf wir die VISIR Grundierung per Pinsel aufgetragen haben) Darüber kam dann die damalige Version der DEMIDEKK Lasur mit einer Haltbarkeit von 7-8 Jahren. In den Anzeigen in den dänischen Bauzeitschriften haben unlängst entdeckt, dass das neue, optimierte DEMIDEKK OPTIMAL nun sogar 10 bis 12 Jahre Schutz – vor dem Wetter ebenso wie vor dem erneut Streichen müssen – bietet. Wie du auf der oben erwähnten Seite nachlesen kannst, wird die DEMIDEKK Lasur ganz nach deinen Wünschen eingefärbt. Als Tipp zur Farbtonfindung – viele Baumärkte unterhalten mittlerweile Mischsysteme für Wandfarben in ihrem Sortiment und haben infolgedessen eine große Auswahl an Farbkärtchen vorrätig, auf denen vier bis fünf Farbtöne unterschiedlicher Abtönungen abgebildet sind – an deiner Stelle würde ich dort nach Herzenslust aasen und mich mit vielen Proben eindecken – und wenn du dann die richtige Farbauswahl gefunden hast, schicke einfach die entsprechenden Farbkärtchen als Muster an die Firma. Zur Verarbeitung: Die VISIR Grundierung sollte auf jeden Fall mit dem Pinsel gestrichen werden. Auf sägerauen Brettern kann man die DEMIDEKK Lasur ganz einfach mit einem Farbsprühsystem wie es z.B. von der Firma Wagner hergestellt wird, auftragen. Dazu wird diese - wasserbasierende - Lasur einfach mit etwas Wasser entsprechend der Herstellerangaben des Farbsprühsystems verdünnt. Auch die Reinigung des Vorratsbehälters, der Sprühpistole und des Sprühkopfs erfolgt ganz einfach mit Wasser. Das Nachfolgemodell unseres Farbsprühgeräts ist z.B. bei Obi für um die 150 € erhältlich. Die Anschaffung lohnt sich wirklich – man spart ungefähr ein Drittel der Zeit gegenüber dem Streichen mit dem Pinsel! Bei glatt gehobelten Brettern jedoch sollte zumindest der Erstauftrag der DEMIDEKK Lasur ebenfalls mit dem Pinsel erfolgen. Noch ein Tipp, was das Holz betrifft, mit dem ihr die Fassade eures Wochenendhauses erneuern wollt – seht zu, dass ihr dafür nordisches Nadelholz bekommt. Denn das Holz, das um den Polarkreis herum gewachsen ist, ist aufgrund der engeren Jahresringe erheblich widerstandsfähiger als das schnell in die Breite geschossene, ausgesprochen weiche Nadelholz aus unseren Breiten, das entsprechend weniger haltbar ist. Es ist schön, dass dir unser „schwedisches Gehöft“ so gut gefallen hat. Lg Sabine vom Landhausgarten |
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Betreff: Ansetzen von Ackerschachtelhalmjauche Homepage ein super Fundus und Hochachtung für die Gestaltung des Gartens. Hätte gern gewusst wie die Ackerschachtelhalmjauche gemacht wird. Wie lange ziehen, wie viel... Genüßliche Zeit im Garten wünsche ich und würde mich über Antwort auf Frage freuen! K. |
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Meine Antwort: Hallo K., Ackerschachtelhalmjauche aus frischem Ackerschachtelhalm mache ich so: Ich gebe in einen 10-Liter-Eimer etwa eine Handbreit hoch frisches Ackerschachtelhalmkraut und fülle das ganze mit Wasser auf. Dazu verwende ich Regenwasser, das möglichst Umgebungstemperatur hat, denn dann startet der Gärprozess schneller. Falls du keine entlegene Gartenecke besitzt, in der dich der Geruch nicht stört, kannst du gegebenenfalls eine Handvoll Gesteinsmehl gegen den entstehenden Jauchengestank zugeben. Die Mischung wird sorgfältig umgerührt und an einem sonnigen Ort gären lassen. Wie lange die Gärung dauert, ist abhängig vom Wetter und der Temperatur – wenn es ordentlich stinkt und Blasen schlägt, ist sie fertig. Wenn du keinen frischen Ackerschachtelhalm findest, gibt es im Handel auch getrockneten, z.B. von der Firma Oscorna. Diesen dann einfach nach Packungsanweisung mit Wasser anrühren. Die Jauche darf übrigens keinesfalls konzentriert, sondern immer nur im Verhältnis1:9 verdünnt angewendet werden (dazu einen Liter Jauche in eine 10 Liter Kanne geben und dann den Rest mit Wasser auffüllen). Viel Spaß beim Experimentieren! Sabine vom Landhausgarten |
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Betreff: Lehmigen Gartenboden verbessern Hallo Sabine, Es ist ja wieder toll was du/ihr bei dieser Hitze geschafft habt. Mich hat es auch wieder gepackt bei meinem Garten weiterzuarbeiten und Projekte zu verwirklichen. Hast du einen Tipp bei schwerer, teils lehmiger Gartenerde? Mischst du eher Kompost und Sand oder Sand mit Torf dazu?? Herzlicher Gruß aus S. D. |
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Meine Antwort: Liebe D., Vielen Dank für deinen lieben Gästebucheintrag! Mit lehmigem, schweren Boden kenne ich mich allerdings aus… Der Gärtner, der uns ganz zu Beginn den von den Baumaschinen verdichteten Boden umgegraben hat, sprach von einem “Minutenboden”. Denn du musst den richtigen Zeitpunkt erwischen, wenn du graben willst – ist es zu trocken, ähnelt er ausgehärtetem Beton, hat es aber geregnet, eher dem, der frisch aus dem Betonlaster fließt… *grrr* Von Sand wurde mir abgeraten. Ich habe den Boden dagegen mit Unmengen von Rindenmulch verbessert. Natürlich habe ich zuunterst etwas Hornspäne verstreut, da der Abbau von Zellulose ja dem Boden Stickstoff entzieht. Mittlerweile brauche ich kaum noch Mulch zuzukaufen, denn das regelmäßig nötige Auslichten der Büsche und Bäume ergibt ausreichend Material, das im Schredder fein zerhackt wunderbaren Mulch ergibt. Durch meinen sogenannten „Leisehäcksler“ – übrigens das billigste Modell aus der Baumarkt-Eingenmarke – jage ich auch Staudenschnitt von Akeleien, Stockrosen, Ziest und was sonst noch so anfällt – und natürlich auch den Rosenschnitt. Den verteile ich wegen der Ansteckungsgefahr von Rosenkrankheit natürlich nicht in meinem Garten – dafür aber gegenüber unseres Grundstücks auf dem Streifen öffentlichen Grüns, auf dem die Passanten immer so gerne ihre Hunde hin sch*** lassen… Das dornenbewehrte Häcksel erfüllt seinen Zweck – kurz nach dem Ausbringen zerren die Wau-Waus ihre Herrchen immer ganz schnell an der sonst so beliebten Pipi-Kacka-Ecke vorbei… und ich kann den Duft meiner Rosen wieder ein, zwei Wochen völlig unbeeinträchtigt genießen… Aber es gibt Hoffnung – alleine dieses Jahr habe ich schon fünf Hundehalter gesehen, die die Hinterlassenschaft ihres „Lumpi“ eingetütet und mitgenommen haben. Das ist eine Steigerungsrate von gut 250% gegenüber dem gesamten Vorjahr!!! Man muss immer das Positive sehen, nicht wahr? Lg Sabine vom Landhausgarten |
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Betreff: Bau einer Bruchsteinmauer Hallo liebe Leute! Ich bin im Begriff einen Naturgarten zu entwerfen. Darin soll eine Abfangung aus Natursandsteinen errichtet werden. Wie habt ihr eure Sandsteinmauer geplant? Danke vorab für die Antwort. M.M. aus K. |
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Meine Antwort: Lieber M.M., Die Planung unserer Sandsteinmauer war eigentlich recht einfach und ergab sich quasi von selbst: Nachdem die Fläche der Einfahrt sauber gepflastert war, wurde uns bewusst, dass wir den Geländeversatz in Höhe etwa 50 cm zum Rasenzimmer in irgendeiner Weise auffangen müssen. Und da passte es, das mich eine Freundin darauf aufmerksam machte, dass man sich bei einer Schuttdeponie in der Umgebung aus den großen Haufen alte, behauene Sandsteine herausklauben konnte - und sofern es sich nicht um hochwertig gestaltete Einzelstücke handelte, diese auch umsonst mitnehmen konnte. Die Form und der Verlauf der Mauer ergab sich aus der gepflasterten Einfahrt - insofern gab es nicht viel zu überlegen. Als Fundament nutzten wir einfach das bereits vorhandene Fundament der Randstreifen, mit denen die Gartenbaufirma die Pflasterfläche der Einfahrt eingefasst hatten. Die Sandsteine verlegten wir mit dünnen Schichten aus unserer Gartenerde. Wir haben darauf geachtet, dass die Mauer leicht nach hinten geneigt aufgeschichtet wurde. Als Hingucker habe ich einen besonders schönen Stein hochkant eingefügt. Wenn man nicht auf ein vorhandenes Fundament zurückgreifen kann, würde ich bei einer solch niedrigen Mauer nur einen Schotterstreifen von etwa 25 Dicke unter die unterste Steinschicht einbringen. Bei höheren Mauern, die eine richtige Stützfunktion übernehmen sollen, ist es anzuraten, einen Kursus zum Bau von Trockenmauern zu besuchen, wie sie oftmals von Volkshochschulen in Weinbaugebieten angeboten werden. Dort lernt man dann, diese dauerhaft standfest aufzuschichten. Alternativ könnte man eine Stützmauer aus simplen Beton-Gartensteinen auch nur mit einer vorgestellten Trockenmauer verblenden. Die Mauer an sich ist selbst nach sechs Jahren noch standfest wie am ersten Tag. Nur die Treppenstufen, die wir ebenfalls in Trockenbauweise aufgeschichtet haben, wackeln beständig trotz immer wieder neuer Unterfütterung mit Erde. Früher oder später werden wir sie in Beton setzen müssen, was sich bei einer Neuanlage grundsätzlich für Treppenanlagen empfiehlt. Viel Vergnügen bei der Gestaltung deines Naturgartens wünscht Sabine aus dem Landhausgarten |
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Betreff: Pavillon Liebe Sabine, Heute habe ich deine Mail gelesen. Und heute habe ich einen Katalog von der Fa. Woga erhalten, da ich einen ganz großen Wunsch habe.... einen Pavillon, der rundherum mit Rosen berankt ist. Zuerst war meine Vorstellung, eine Laube in die zukünftige “Rosen-Ecke” zu setzen. Das war irgendwie Gedankenübertragung... grins! Ich möchte einfach nur einmal sagen, dass euer Garten traumhaft ist und alles das, was ihr noch hinzufügt, immer passt und sich im
Garten integriert. Ja, als sollte es einfach so sein. Ganz liebe Grüße G. aus H. |
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Meine Antwort: Liebe G., Deine Überlegungen zu einem Pavillon, einer Rosenlaube just zu dem Moment, als ich mein Sommerhaus online stellte – klar, das ist wohl eindeutig Gedankenübertragung! Andererseits, wie du schon schreibst, in allen Zeitschriften sieht man plötzlich Gartenlauben und Pavillons abgebildet - das scheint sich um einen allgemeinen Gartentrend zu handeln, kein Wunder angesichts der Wetterkapriolen! Vielleicht kann ich dir den ein oder anderen Tipp geben, der dir bei der Entscheidung für eine offene Laube oder einen geschlossenen Pavillon weiterhilft. Eine offene Laube hatten wir ja auch mehrere Jahre im Garten stehen – beziehungsweise werden wir wieder haben, sobald es hier mal wieder so trocken wird, dass man auch vor die Haustüre treten kann. Dann wird das „Apfelhäuschen“ nämlich überarbeitet – in gelb und grün und weiß gestrichen – und an neuer Stelle wieder aufgebaut. Eine solch offene Laube ist sicherlich schön und komfortabel. Schöner und komfortabler als eine schiere Bank die irgendwo im Garten steht. Denn man hat ein Dach über dem Kopf und vielleicht auch eine Wand im Rücken, Aber ansonsten ist es in einer offenen Laube doch schon ziemlich *brrr*, wenn du weißt, was ich meine. Ich bin ja so ein verfrorenes Ding, und kaum war die Sonne untergegangen, da ist es mir dann schon zu kühl geworden im Apfelhäuschen und ich bin nach Strickjacke und Fleecedecke suchen gegangen… Ein Umstand, der die Romantik der abendlichen Stimmung nicht gerade hebt. Seit wir am Wochenende aus dem Urlaub zurückgekommen sind, herrscht hier ja ausgesprochenes Sch***wetter – aber in unserem geschlossenen Pavillon ist es einfach nur HERRLICH! Jeder noch so kleine Sonnenstrahl, der sich zwischen den dunklen Regen- und Gewitterwolken hindurchkämpft, erwärmt die Wände und das Dach. Der Regen prasselt draußen herunter, doch du sitzt hyggelig drinnen und obwohl die Fenster und Türen geschlossen sind, sitzt du viel mehr „draußen“ als selbst in unserem großzügig verglasten Esszimmer (im Erker neben der Terrasse). Aus diesem Grund kann ich dir nur zu einem geschlossenen Pavillon mit Fenstern raten. Zu den Preisen - den Prospekt von Woga hatten wir irgendwann auch mal vorliegen, aber die Preise haben mich wirklich abgeschreckt. Sicherlich sind diese Pavillons sehr exquisit - aber wer kann sich das schon leisten? Dagegen sind die Pavillons der niederländischen Firma Lugarde - sofern man sich an die Standard-Ausstattung hält und keine anderen oder weitere Fenster und Türen einbauen lässt, was den Preis exorbitant ansteigen lässt - geradezu preiswert. Gut, die hohe Qualität hat ihren Preis, aber die Verarbeitung ist wirklich hervorragend. Absolut wertig, alles fühlt sich schon so gut und stabil an! Hast du mal im Internet bei Lugarde geschaut? Und bezüglich der Preise – wir haben unseren bei Palmen-Heinsberg bestellt und die haben dankenswerterweise eine Preisliste auf ihrer Internetseite, auf der du dir alles individuell zusammenstellen kannst. Soweit ich recherchiert habe, ist Palmen-Heinsberg mit Abstand der günstigste Anbieter von Lugarde-Pavillons. Aber selbst wenn diese Preise euer Budget sprengen sollten – und für das Fundament müsst ihr ja auch noch mal gut 300 Euro einrechnen an Material, wenn ihr es selbst macht, und fast ebenso viel an Farben. Und dann ist er ja noch gar nicht mal eingerichtet… Also selbst wenn die Lugarde-Preise euer Budget sprengen sollten - andere Leute haben auch schöne Töchter. Und als ich vor Jahr und Tag in verschiedenen Internetforen nach Erfahrungsberichten von Lugarde-Pavillons gefragt habe, habe ich keinen einzigen User entdeckt, der einen Lugarde-Pavillon besaß – aber dafür etliche begeisterte Berichte von Gartenbesitzern bekommen, die mit ihren erheblich günstigeren Pavillonbausätzen aus dem Baumarkt hoch zufrieden waren. Also schau dich mal um was es regional bei euch so gibt. Bei uns sind die Baumärkte leider eher dünn gesät und in der Auswahl mehr als bescheiden. Aber was ich da schon von den Glücklichen gehört habe, die in der Nähe von Ballungszentren oder gar in Norddeutschland leben… Da scheint es ja Auswahl noch und nöcher zu geben! Dann wird deinem Traum von einem eigenen Sommerhaus nichts mehr im Wege stehen! LG Sabine vom Landhausgarten |
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Betreff: Was tun ohne alten Baumbestand Liebe Sabine, Manchmal wünschte ich , wir hätten einen alten Baumbestand im Garten, das man erstens auch mal einen Schattenplatz hat (den haben
wir überhaupt nicht, absolute Südlage) und andererseits würde alles nicht so STRENG wirken. Liebe Grüße E. aus F. |
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Meine Antwort: Liebe E., Du hast richtig gesehen, auch wir haben keinen alten Baumbestand: Als wir unser Grundstück vor neuneinhalb Jahren gekauft haben, war es ein unkrautüberwucherter ehemaliger Acker. Das einzige, was darauf wuchs, war Quecke, Ackerkratzdistel und krauser Ampfer. Ach ja, und Ackerschachtelhalm natürlich. Ich bin selbst bass erstaunt, wie sich die Bäume, die vor maximal achteinhalb Jahren gepflanzt wurden, entwickelt haben. Schau mal auf der Seite Pflanzplan, da habe ich extra ein paar alte Bilder stehen lassen, die ich mal aus dem oberen Stock aufgenommen habe – ich kriege die Krise, wenn ich diese Bilder ansehe! SO nackt und leer soll mein Garten vor gerade mal vier Jahren ausgesehen haben?!? Aber es ist so – zuerst sitzt du da und kannst es kaum erwarten, wann endlich mal was wächst – und auf einmal tut es einen Schlag und die Pflanzen „explodieren“ förmlich. Und du bist nur noch dabei, das Wachstum zu zügeln und in geordnete Bahnen zu lenken – und auf einmal brauchst du dringend einen Schredder – und dafür dann nie mehr Rindenmulch im Baumarkt zu kaufen… Dies als Trost, wenn dir dein Grundstück noch so nackt, leer und streng erscheint. Aber damit Bäume irgendwann explosionsartig wachsen können – muss man sie natürlich erst mal pflanzen. Einen Fehler, den viele Gartenbesitzer in Neubaugebieten machen: Sie kommen nur sehr ungern der öffentlichen Auflage nach, Bäume in ausreichender Zahl und Größe zu pflanzen - weil der Laubwurf im Herbst “Dreck” machen würde, weil Äste zum Nachbarn hinüberwachsen könnten, weil man auf großwachsenden Obstbäumen einen Teil der Ernte den Vögeln überlassen müsste, weil man nicht bis in die äußersten Astspitzen kommt oder, oder, oder... Im Gegensatz zu unseren Nachbarn haben wir ja fast schon einen „halben Wald“ im Garten – drei Birken, zwei Zieräpfel, ein Apfel, eine Zierkirsche, eine Zwetschge, eine Eberesche, eine kleinwüchsige Süßkirsche und eine Mispel. Und der Holunder hat auch schon fast baumartige Ausmaße bekommen. Aber das Kleinklima bei uns im Garten ist darum ein ganz anderes als in den Schießbahn-ähnlichen Nachbargärten – angenehm klimatisiert, sozusagen. Und bei der leisesten Brise rascheln die Blätter im lauen Sommerwind… Dagegen saßen die unmittelbaren Nachbarn bei der drückenden Hitze dieses Sommers im Garten unter kunterbunt zusammen gewürfelten Sonnenschirmen mitten im Garten – die ja niemals solch angenehmen Schatten spenden können, wie der glitzernde, lebendige Schatten eines Laubbaums. Auch der Wein, der die Pergola über der Terrasse mittlerweile fast vollständig überrankt hat, hat einen viel angenehmeren Schattenwurf als das Sonnensegel, von dem wir uns im Herbst dankend verabschieden werden. Acht Jahre hat es uns gute Dienste geleistet, doch nun ist es reif für den Lumpensammler… Ja, die Bäume machen viel am Charakter unseres Gartens aus. Und ich glaube, sie spüren, dass sie geliebt werden, und wachsen darum um so mehr. Wir haben ja den alten Brauch aufgegriffen und für jedes unserer Kinder einen Obstbaum gepflanzt. Du glaubst nicht, wie stolz die Kinder auf „ihre“ Bäume sind! Die Birken liebe ich auch sehr – wenn ich sie ansehe, fühle ich mich gleich wie in Dänemark. Genau wie bei der Eberesche, die dort sehr viel verwendet wird. Der Holunder beherbergt unseren Hausgeist – kein Wunder dass er versucht, nicht nur unseren Treppenvorplatz, sondern demnächst auch unser ganzes Haus schützend zu überwachsen. Da werde ich im Herbst mal wieder die Baumsäge zücken – und nebenbei körbeweise Mulchmaterial herstellen, das dann die übrigen Pflanzen wiederum nährt. Und die Zierkirsche ist ein Ableger vom Baum aus dem Garten meiner Großmutter, das gibt wiederum eine ganz besondere emotionale Verbindung. Alles in allem kein Wunder, dass unsere Bäume so wachsen, oder? LG Sabine vom Landhausgarten |
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Betreff: Wigwam Hallo! Habe mir deine Seite angeguckt und finde sie gut! Liebe Grüße R. |
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Meine Antwort: Hallo R., wie schön, dass du dich meldest, und noch schöner, dass dir meine Seiten gefallen. Zum Wigwam bauen - wie alt sind denn deine Kinder? Ich oute mich als Mutter der zweiten Art - was mir allerdings zwei, drei Mal ziemliches Herzrasen eingebracht hat, als meine Jungs damals in ihrer besten Sturm-und-Drang-Phase ganz im kindlichen Entdeckerüberschwang so heikle Dinge wie Akeleienknospen und Ligusterbeeren in den Mund steckten... Wenn du ganz sicher gehen willst, auch in Bezug auf eventuelle Gastkinder, die noch nie einen Garten von Nahem gesehen haben, dann solltest du auf alles, was nicht mit Stumpf und Stiel essbar ist, verzichten. Also auch auf die ach so beliebten Feuerbohnen, auf Clematis (schwach giftig), auf Geißblatt (sogar ziemlich giftig) und ähnliches. Außerdem sollte es eine Pflanze sein, an der du dein Herz nicht allzu sehr hängst. Als mein Jüngster letzthin mit meiner Graham Thomas Standard einen veritablen Fechtkampf nach Musketier-Manier austrug, blieb mir wirklich fast das Herz stehen! Sie haben es aber beide überlebt. Wie wäre es mit etwas zum Naschen? Dornenlose Brombeeren, zum Beispiel? Alerdings auch wieder ungeschickt, wenn das Grundgerüst schon steht, denn angesichts ihres Verbreitungsdrangs solltest du unbedingt eine Thizomsperre vorsehen. Ich spreche aus leidvoller Erfahrung... Andererseits bleibt dir auch die grundsätzliche Erwägung, ob der Wigwam denn überhaupt berankt werden soll. Ich denke da an diese Exemplare, die halb verwildert, unten kahl und oben gekrönt mit einem undurchdringlichen Wust, den Garten mehr verunzieren als einen angenehmen Anblick zu bieten. Und angesichts wilder Kinderspiele - gerade im unteren Bereich - die Pflanze so zu leiten und zu drapieren, dass sie hübsch gleichmäßig den Wigwam überrankt, stelle ich mir ziemlich schwierig vor. Jetzt kommt ja die Zeit, in der in den Gärten ausgeputzt und zurück geschnitten wird - vielleicht kommst du da irgendwo an Birkenreisig? Ich finde, das hat eine sehr hübsche Struktur und Färbung mit der weißen Rinde der Äste und der braunen Rinde der feinen Zweigchen. Damit den Wigwam umwunden, das könnte ich mir hübsch vorstellen. Und warum nicht im oberen Bereich des Wigwams das ganze mit ein paar “Fellen” oder “Lederstücken” ganz auf Indianerart komplettieren? Insbesondere, wenn du nicht genügend Birkenreisig zusammenbekommst. In einem Stoffgeschäft kommst du für wenig Geld an geeignete Reste von braun und beige Stoff in Waschlederoptik, an Teddyfleece oder ähnliches. Diese gewirkten Stoffen brauchst du auch gar nicht zu versäubern, sondern die Stücke einfach nur in “Tierhautform” zuschneiden , an den Rändern vielleicht mit ein paar Ösen versehen und dann mit brauner Kordel auf der Unterkonstruktion verspannen. Ich glaube, damit wäre der Wigwam wirklich kindgerecht bespielbar, du mit einem Schlag die beliebteste Mutti der Stadt und hättest zudem noch einen tollen Hingucker im Garten.
Der nicht so tut, als ob er ein Rankgerüst wäre, das gleichzeitig auch noch von Kindern bespielt werden darf. Ich übernehme aber keine Haftung dafür, wenn dein Mann jetzt auf die Idee kommt, aus einem ganzen Stamm (den man ja auch bei der Grüngut-Sammlung auflesne könnte) einen Marterpfahl zu schnitzen und neben dem Wigwam aufzustellen. Und dann deinen Kinden den ganzen Spaß am Indianerspielen vermiest, weil er immer der Old Shatterhand oder Winnetou sein möchte. So, das sind die - zugegebenermaßen wilden - Ideen, die mir zum Stichwort “Wigwam” einfallen. Lass mal hören, was du davon hältst. LG Sabine vom Landhausgarten |
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R.s Antwort: Guten Morgen! Also, meine Kinder sind 7 und 10 Jahre alt. Und wenn die Kids am Spielen sind, war und bin ich die meiste Zeit nicht dabei. Jetzt
sowieso nicht mehr weil sie immer zum Spielplatz und zu Freunden unterwegs sind. Die sind auch sehr oft hier, aber man hat da ja nichts mit zu tun. Meistens nicht ;-) Am Wochenende machen wir sehr viel zusammen. Und da werden
wir demnächst wohl öfters Indianer spielen. So heute werde ich mich nicht in die Hausarbeit stürzen sondern schön gemütlich mit einer Freunden frühstücken. :D Liebe Grüße R. |
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Neben den Anfragen von hilfesuchenden Gartenfreunden gibt es aber auch solche, die mir ihre ganz persönlichen Gartentipps verraten haben. Ich möchte sie euch keinesfalls vorenthalten. Darum folgt nun GARTENGEFLÜSTER VON HOBBYGÄRTNERN |
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Betreff: Eberesche - mythenbeladener Baum Hallo, Ich freue mich dass ich auf deine Homepage gestoßen bin. eigentlich habe ich Infos über die Mährische Eberesche gesucht, die ich gerne als Hausbaum in unseren Vorgarten pflanzen möchte. Auch ich war ebensfalls bis vor 4 Jahren Gartenneuling. Dann haben mein Mann und ich (begeisterte Heimwerkerein) uns ein 70 Jahre alte Haus mit eingewachsenem Garten (ca. 420 qm) gekauft. mittlerweile mussten mehrere große Thujen, einige Büsche, eine Garage, eine Fichte und eine Terrasse weichen. Mir tut es zwar um jede Pflanze leid, die ich ausgrabe, aber mittlerweile nimmt “mein” (es ist eher meine Leidenschaft) Garten langsam Gestalt an. Ein wunderschöner neuer (nach altem Vorbild entworfener) “Schupfen” kam hinzu, ebenso einige Gemüsehochbeete, vielen Beerensträucher, ein Holunder und noch vieles andere mehr. Nun suche ich nach einem Hausbaum. Ich mag gerne Pflanzen, die ich gemeinsam mit anderen Lebewesen nutzen kann und die auch noch eine tiefere Bedeutung haben. Im Holunder lebt ja bekanntlich der gute Hausgeist und Ebereschen sollen Hexenzauber fernhalten. Ich finde solche alten, überlieferten Mythen einfach faszinierend. Also ich wünsche dir weiterhin viel Freude an deinem liebevoll gestalteten Garten und Respekt für deine äußerst professionell gestaltete Homepage. Viele Grüße E. |
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Betreff: Katzenproblematik Fein gemacht die Homepage - hat so etwas dezentes Englisches. Passt zum Inhalt. Auf die Homepage bin ich durch die Igelei gestoßen. Ich konnte einen gewissen Unterton zu der Katzenproblematik heraushören. Unser DOC hat gesagt: “Nur mit eigenen Katzen wir man weniger probleme haben!” - er hat Recht behalten. Die Mieze hält jetzt Ordnung am Tag und der Kater Bei Nacht. Natürlich haben wir mehr als üblich getan, angefangen von den diskreten Buddelecken mit lockerem leicht zu reinigenden Gemisch -
die Beete und Rabatten sind nun wesentlich sauberer - das ganze Katzen Dorf kommt nun nicht mehr zu Besuch. Dieser Kompromiss ist allemal günstiger als alle Vertreibungs-Stinkpülverchen, die sowieso nicht auf Dauer Helfen. Die drei Meisengenerationen sind geschützt durch einen Darhtverhau vollzählig durchgekommen. So das wars und weiter viele schöne Gartenerfolge. Herzliche Grüße S. aus S. |
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Meine Antwort: Seit dem Bau des Katzengartens haben wir definitiv keine Probleme mehr mit fremden Katzen im Garten. Außerdem hat keiner unserer Nachbarn ein Problem durch unsere Katzen in seinem Garten! Eine Lösung, die wir jedem echten Tierfreund nur empfehlen können! Gratis dazu gibt es nämlich noch den Totfahr-, Wegstehl-, Erschieß-, Quäl-Schutz noch dazu. |
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