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Schon geraume Zeit ärgerten wir uns über unser altes Gartenhaus, das wir als eine der ersten Maßnahmen nach dem Hausbau in unserem Garten aufgestellt hatten.
Einerseits war es mittlerweile zu beengt geworden für die Vielzahl an Zwei-, Drei- und Vierrädern, die sich naturgemäß in einer fünfköpfigen Familie ansammeln, und die meiste Zeit standen die fahrbaren Untersätze
unserer Juniorpartner höchst undekorativ und störend im Weg herum.
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Aber auch die immer weiter wachsende Zahl an Gartengerätschaften war schließlich nicht mehr darin unterzubringen. Andererseits wurde der einfachen Bodenaufbau aus
Brettern und Kanthölzern auf einer Schotterschicht zum offenen Scheunentor für die örtliche Rattenpopulation. Um den Machenschaften dieser Nagetiere in der Zukunft einen Riegel vorzuschieben, haben wir für den neuen
Schuppen eine Bodenplatte aus Beton gegossen, bevor der hölzerne Aufbau darauf gesetzt wurde.
Doch am störendsten empfanden wir den ‘Baumarktcharme’ des Schuppens, der einfach nicht perfekt genug zum ‘schwedischen Landhausstil’ von Haus und Garten passte -
unsere Ansprüche steigen...
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Wir sind mittlerweile mehr als zufrieden, wie uns die Realisation gelungen ist.
Mit seiner originellen Form mit dem typischen Mansarddach nordamerikanischer Scheunen, mit der vertikalen Verbretterung aus Nut- und Federprofilen, die sich an die
Boden-Deckel-Schalung unseres Hauses anpasst, und nicht zuletzt mit den vielen liebevoll gestalteten Details ist uns ein richtiges Schmuckstück an der Stelle des vorherigen ‘Schmuddelkindes’ gelungen.
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Der Schuppen ist im Verhältnis 1:3 durch eine Trennwand geteilt. Beide Schuppenteile sind einzeln erschlossen. Der kleinere Schuppenteil wird von einer
einflügeligen Tür an der westlichen Traufseite erschlossen, die in eine extra dafür ausgeformte Gaube eingepasst ist.
Dort befindet sich der Vorrat an Holzbriketts, mit denen wir unseren Kaminofen befeuern, der Rasenmäher und verschiedene Gartengeräte.
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Der größere Schuppenteil wird mit einer zweiflügeligen Tür auf der südlichen Giebelseite erschlossen. Aufmerksamen Betrachtern mag vielleicht auffallen, dass wir
hierzu die vorhandenen Türen des alten Schuppens verwendet und einfach ‘angeschuht’ haben, um sie in der Höhe auch für den großgewachsenen Hausherren praktikabel zu machen.
Überhaupt haben wir mit dem Bau des Schwedenschuppens echtes Recycling praktiziert, sind doch fast alle tragenden Teile des neuen Schuppens aus den Blockprofilen
des alten gefertigt worden.
Im größeren Schuppenteil finden nun endlich dank durchdachter Aufhängevorrichtungen fünf Fahrräder, zwei Roller, ein Bollerwagen, ein Fahrradanhänger, ein Dreirad
und ein Fahrradträger für die Anhängekupplung Platz. Entlang der Wände sollen in der Saison 2004 noch Regale zwischen die Ständer der Konstruktion eingepasst werden, um Kleinkram wie Dünger, Töpfe, Bindedraht,
Scheren, Handspaten und ähnliches Gartenwerkzeug übersichtlich und platzsparend aufzunehmen.
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Oberhalb der zweiflügeligen Tür zum größeren Abteil befindet sich ein ebenfalls zweiflügeliger Laden, der den Zugang zum Kriechboden ermöglicht. Dieser erstreckt
sich über die gesamte Länge des Schuppens und wird von einem Fenster auf der nördlichen Giebelseite und einem in der Gaube oberhalb der Tür des kleinen Abteils erhellt.
Hier fand sich endlich ein geschützter Platz für unseren Auto-Dachkoffer und nur saisonal benutzte Spielzeuge der Kinder, wie die Schlitten und das Planschbecken.
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Durch die Verschiebung des Schuppens um circa eineinhalb Meter nach Norden gewannen wir zudem noch einen kleinen, intimen Platz, der ganz geschützt vom Haus, dem
Schuppen und dem Regenfass nur noch eine dekorative Abgrenzung zum öffentlichen Weg hin benötigte.
Diese haben wir in Form des entzückenden englischen Rosenbogens geschaffen, der in der Saison 2004 noch mit einem Spalier zum Schuppen hin ergänzt werden soll, so
dass hier ein weiterer Sitzplatz mit einer zierlichen Metallsitzgruppe entstehen kann, der dann zum sommerlichen Frühstück in der Morgensonne einlädt...
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