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Schon bei der Planung unseres original schwedischen Holzhauses, als wir endlich ein “passendes” Grundstück - erschwinglich, aber doch in stadtnaher Lage, ohne Einschränkung hinsichtlich der Holzfassade und möglichst eben - gefunden hatten, legten wir die ersten Weichen für die Gartenplanung.
Indem wir das Gebäude innerhalb des ‘Baufensters’ so weit wie möglich nach Norden und Osten schoben (auf der Nordseite benötigten wir außerdem die Einverständnis der Nachbarn, ihnen mit dem Treppenvorplatz so auf die Pelle zu rücken) erhielten wir einen akzeptablen Streifen von ca. 4,50 m zwischen dem Erker und der südlichen Grundstücksgrenze sowie einen großzügigen, frei gestaltbaren Gartenraum auf der Süd-Westseite mit ca. 7,50 m Tiefe.
Blick auf Haus und Grundstück von Südwesten ca. Jahr 2003 Haus noch grün-gelb und ohne Sichtschutz entlang der Grenzen
Auf diese Weise hatten wir das Grundstück dermassen aufgeteilt, dass möglichst wenig Fläche durch das Haus verschattet wurde.
Dies bedeutete jedoch, dass die klassische Aufteilung in Vorgarten - zwischen Haus und Straße und somit die Visitenkarte des Hauses - und Wohngarten - hinter dem Haus, geschützt vor Einblicken - auf unserem Grundstück nicht mehr funktionierte.
Blick auf Haus und Grundstück von Süd-Südosten ca. Jahr 2003 Haus noch grün-gelb und ohne Sichtschutz entlang der Grenzen
Obwohl unser Garten auf zwei Grundsstücksseiten direkt und auf einer dritten nur mit einem schmalen Grünstreifen dazwischen von öffentlichen Fußwegen umgeben ist, empfanden wir diesen Umstand zunächst als nicht weiter störend. Es gab zwar von Beginn an immer wieder Zeitgenossen, die die Privatsphäre unseres Gartens nicht respektierten und uns ganz schrecklich auf die Nerven gingen, aber nach den Jahren in engen, dunklen und gartenlosen Etagenwohnungen kam es uns so vor, als würden wir uns in einem introvertierten Garten mit hohen Mauern oder Hecken als Sichtschutz schlicht eingesperrt fühlen.
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Blick auf Haus und Grundstück von Südwesten ca. Jahr 2003 Haus noch grün-gelb und ohne Sichtschutz entlang der Grenzen
Anfangs waren wir auch über den nicht weiter reduzierbaren ca. 4,50 m tiefen Streifen auf der Ostseite nicht so besonders glücklich, aber mittlerweile haben wir auch diesen Gartenraum sehr gern gewonnen. Der gestaltbare Gartenraum auf der Nordseite ist durch die Anlage des 1,20 m breiten Wegs ein paar Jahre später zwar auf einen gerade mal 2,50 m breiten, geradezu schlauchartigen Streifen geschrumpft. Wie man jedoch gerade aus so einem zunächst schier unlösbar scheinenen Problem gerade das ‘i-Tüpfelchen’ der Gartengestaltung herauskitzelt, beschreibe ich unter Projekte auf der eigenen Seite Vorgarten.
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Nach dem Bau unseres Holzhauses im Sommer/Herbst 1997 lag ab Frühjahr 1998 die verantwortungsvolle Aufgabe vor mir, unseren Garten mit seinen 435 m2 zu gestalten.
Da ich mich bis dato noch nie mit Gartenarbeit, geschweige denn Gartengestaltung beschäftigt hatte, kaufte ich zunächst die Zeitschriftenregale zum Thema Gartenzeitschriften leer. Außerdem war ich einige Zeit fast wöchentlich in der Gartenbuchabteilung der örtlichen Buchandlung zu finden.
Blick auf die südöstliche Hausecke ca. Jahr 2002 Haus noch grün-gelb und ohne Sichtschutz entlang der Grenzen
Durch die Beschäftigung mit den vielen Beispielen in den Zeitschriften wurde mir schon recht bald klar, dass meine urprüngliche Idee, ein reiner Naturgarten, auf unserem Grundstück nicht in der Weise zu verwirklichen sein würde, wie ich es mir vorstellte. In den Büchern, die ich zu Rate zog, wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass die vorgefundenen natürlichen Gegebenheiten des Gartens so wenig wie möglich verändert werden sollten. Denn vor allem größere Maßnahmen wie z.B. der Bodenaustausch sind sehr aufwändig und brauchen auch später noch erheblich mehr Pflege wie “angepasste” Pflanzungen.
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Aus diesen Gründen wurde mir klar, dass die beschränkten Ausmaße des Grundstücks nicht für einen Naturgarten geeignet waren. Auch der fette und fruchtbare ehemalige Ackerboden verlangte nach einem völlig anderen Gartenthema. Genau dieser Umstand brachte mich zunächst auf die Idee, einen Bauerngarten anzulegen.
Blick entlang des Erkers nach Westen ca. Jahr 2002 noch ohne Sichtschutz entlang der Grenzen
Mit Literatur gerüstet und mit unzähligen Pflanzenkatalogen versehen, die ich aufgrund von Anzeigen in den Zeitschriften geordert hatte, packte ich dann ab Frühjahr 1998 ganz alleine die ersten Gehölzpflanzungen an. Für das Umgraben des verdichteten Bodens mit einer Fräse und für die Raseneinsaat beauftragten wir einen Gärtner.
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Bei der näheren Beschäftigung mit dem Thema Bauerngarten wurde mir dann aber bald klar, dass ein reiner Bauerngarten auch nicht das wäre, was zu uns und unserem Haus passen würde. Aus diesem Grund wählte ich für mich den Begriff Landhausgarten als Leitmotiv. Die Bäume und Sträucher die bereits gepflanzt waren, ließen sich in dieses Gartenthema dann auch problemlos einfügen. Ergänzt wurden sie durch weitere Gehölze und Stauden. Viele der Pflanzen waren auch Einstandsgeschenke von lieben Freunden, worüber wir uns sehr gefreut haben.
Blick auf den Erker im Hintergrund noch das alte Piratennest ca. Jahr 2003 Haus noch grün-gelb und ohne Sichtschutz entlang der Grenzen
In vielen Gartenratgebern wird darauf hingewiesen, die Gestaltung des Gartens sei hinsichtlich der verwendeten Pflanzen und Materialien auf die Erscheinung des Hauses abzustimmen, da der Garten quasi eine Erweiterung des Hauses sei. Dem kann ich nur zustimmen und habe diesen Grundsatz auch in meiner Gartenplanung als einen der obersten Leitsätze berücksichtigt.
Blick auf das Nachbarhaus im Südwesten ca. Jahr 2002 Garten noch ohne Sichtschutz entlang der Grenzen
Den zweiten Gestaltungshinweis in der Literatur, sich in der Gartengestaltung an die bestehenden Gärten in der Nachbarschaft anzupassen, um eine homogene Einheit mit ihnen zu erreichen, habe ich jedoch bereits nach einem kurzen Blick auf die wenigen, damals bereits angelegten Nachbargrundstücke verworfen. Diese Gärten bestehen meist aus recht phantasielos und ohne große Liebe hingeklatschten Rasenvierecken mit einer “Beton”grünumrandung.
Diesen Mangel an Gestaltungswillen auch noch im eigenen Garten fortzuführen, um ja eine Anpassung zu erreichen, wäre die Höchststrafe für uns gewesen. Da stehen wir lieber zu unseren Auffassungen und fallen mit der Gartengestaltung völlig aus dem ortsüblichen Rahmen.
Blick auf das Nachbarhaus im Westen ca. Jahr 2002 Garten noch ohne Sichtschutz entlang der Grenzen
Zwei Familien in unserer Straße haben sich mittlerweile auch schon ‘angesteckt’ und übernehmen Gestaltungselemente und Pflanzen unseres Landhausgartens. Es besteht also berechtigte Hoffnung, dass sich in diesem Fall das Umfeld an den Ausreißer anpasst. Dabei gibt es natürlich immer wieder herbe Rückschläge.
Einer der Nachbarn hackt wunderschöne Strauchrosen ab und lässt sogar gesunde und kräftige, von den Vormietern oder Hausbesitzern gepflanzte Bäume fällen, weil sie ihn beim Mähen des Rasens stören.
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Ich verstehe den Landhausgarten primär als einen Hausgarten im ländlichen Raum. Hinsichtlich der Pflanzenauswahl, der Pflanzenzusammenstellung und der Gestaltungselemente lehnt er sich an den klassischen Bauerngarten an. Andererseits enthält er auch Elemente des englischen Cottage Gardens wie z.B. die Mixed Borders.
Blick über den Gartenzaun auf das alte Piratennest ca. Jahr 2003 Garten noch ohne Sichtschutz entlang der Grenzen
Der Landhausgarten ist offen für Einflüsse aus anderen, verwandten Gartenstilen. Idealerweise ist er in der räumlichen Abfolge unterschiedlicher Gartenräume gegliedert. Natürlich muss er sich an die Bedürfnisse der Nutzer anpassen.
In unserem Falle ist er deshalb unter der Prämisse der Familien- und Kindertauglichkeit gestaltet. Garten und Haus werden als perfektes Ganzes wirken, wenn der Garten sich an die Gestaltung des Hauses anpasst. Man erreicht dies leicht, wenn sich die bestimmenden Materialien des Hauses sich im Garten wiederholen.
Blick auf die südwestliche Grundstücksecke ca. Jahr 2002 alter Standplatze des Apfelhäuschens und Garten noch ohne Sichtschutz entlang der Grenzen
Aus diesem Grunde sind die meisten architektonischen Elemente in unserem Garten wie der Staketen-Gartenzaun, die Gartenlaube ‘Apfelhäuschen’, der Eingangs-Rosenbogen und der Rosenbogen an der Terrasse und der Terassenbelag aus Holz. In der ersten Zeit der Gartenplanung waren wir noch relativ unsicher in der Wirkung der Materialien und wählten darum ganz konservativ Holz, wie es zu unserem schwedischen Holzhaus am besten passt.
Nach einigen Jahren der Übung in der Gartengestaltung fassen wir nun die Auswahl der verwendeten Materialien nicht mehr so eng. Bestes Beispiel dafür ist der neue eiserne Rosenbogen am neuen Schuppen und andere dekorative Elemente aus Metall. Für den hinteren Gartenplatz am Schuppen planen wir z.B. die Anschaffung einer kleinen Sitzgruppe aus Eisenmöbeln, um dort einen Frühstücksplatz anzulegen. Obwohl der Garten noch weit davon entfernt ist, fertig angelegt zu sein, erkennt man bereits unseren Gestaltungswillen. Dadurch ergibt sich ein ‘runder’ und harmonischer Eindruck, der über die Lücken in den Beeten oder über ‘wildwuchernde’ Gartenecken hinweg sehen lässt.
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Sachzwänge, die einem im ersten Moment als unüberwindbar erscheinen, können oft in der längeren und intensiveren Beschäftigung zu den besten Entwürfen führen.
Diese Feststellung, habe ich nicht nur bei der Planung unseres Gartens oft gemacht.
So begab ich mich auf die Suche nach einer Alternative für die klassischen ‘Alten Rosen’ des Bauerngartens. Diese blühen wunderbar duftend und romantisch gefüllt als Inbegriff der Rose schlechthin, leider nur einmal in der Saison. Infolgedessen sind sie für den geschrumpften Hausgarten der heutigen Zeit nicht mehr uneingeschränkt einsetzbar.
Englische Rose “Abraham Darby” am Rosenbogen zwischen Rasen und Terrasse
Über das Studium von Pflanzenkatalogen stieß ich auf die Rosen des Züchters David Austin. Seine englischen Rosen verbinden in nahezu perfekter Weise den Duft, die Blütenform und das Aussehen der ‘Alten Rosen’ mit Krankheitsresistenz, Pflegeleichtigkeit und Dauerblüte über die ganze Gartensaison hinweg. Mittlerweile sind die englischen Rosen und ihre ‘Schwestern’, die anderen öfter blühenden Strauch- und Kletterrosen mit romantisch gefüllten Blüten, meine absoluten Lieblinge geworden.
Akeleien vor dem Staketenzaun ca. 2002 Garten noch ohne Sichtschutz entlang der Grenzen
Aber auch die Hortensien lieben mein Mann und ich sehr. Sie erinnern uns an unsere früheren Urlaube in der rauen und doch so vom Klima verwöhnten Bretagne. Unter den Stauden haben es mir die zarten, feenhaften Akeleien sehr angetan, die mit ihrem überall frech auftauchenden Nachwuchs immer wieder für Überraschungen sorgen.
Um das Grundgerüst mit Baum- und Strauchpflanzungen in allen Gartenräumen legte ich als erstes ein Band aus Kräutern und Leitstauden. Im Laufe der Jahre werden die einzelnen Gartenbereiche einzeln ausgearbeitet. Dort wird die Unterpflanzung mit Stauden, durch Zwei- und Einjährige und natürlich mit frühlingsblühenden Zwiebelblumen ergänzt.
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Da ich sehr gerne mit dem Werkstoff Holz arbeite, habe ich als Erstes, als sich der Stress des Hausbaus gesetzt hatte, im Sommer 1999 eine Gartenlaube entworfen und gebaut. Obwohl sie direkt in der Gartenecke an der Kreuzung zweier Fußwege lag, bot die integrierte feste Rückwand über Jahre hinweg ausreichend Abgeschiedenheit für romantische Sommer-Abende für zwei.
Die Hauptprojekte des Jahres 2000 waren die Anlage unseres Mini-Wassergartens direkt im Anschluß an die Terrasse sowie die Überwachung der Pflasterarbeiten der Stellplätze und des Eingangsbereichs. Dabei war nur im Bereich des Wassergartens meine praktische Veranlagung vonnöten.
Blick auf das Apfelhäuschen am alten Standort ca. 2002 Gartenn noch ohne Sichtschutz entlang der Grenzen
In 2001 habe ich gemeinsam mit den Kindern das vorhandene Kinderspielhäuschen mittels einer Plattform auf Stelzen zu einem ‘Piratennest’ ausgebaut. Außerdem habe ich endlich die bislang kümmerlichen Buchs-Einfassungen im Kreuzgarten mit günstig erstandenen Jungpflanzen ergänzt.
In 2002 konnte ich meine handwerklichen Qualitäten dann wieder voll ausspielen. Beim Bau einer Trockenmauer um die Einfahrt, beim Gestalten von individuellen Sichtschutzwänden für den Vorgarten und bei der Adaption einer handelsüblichen Schaukel an unsere beschränkten Platzverhältnisse wurde meine praktische Veranlagung benötigt.
Detail der selbst gesetzten Trockenmauer aus gelbem Sandstein an der Einfahrt
In 2002 haben wir die bisherigen Problembereiche zunächst durch den Abriss des windschiefen Gartenhäuschens in Angriff genommen. Anschließend haben wir den Neubau eines stilvollen schwedischen Landhausschuppens und die Anlage eines direkt daneben gelegenen kleinen Sitzplatzes mit einem romantischen Rosenbogen sowie die Verdreifachung unserer Zisternenkapazität realisiert.
Wie jeden Winter, so haben wir uns auch im Folgenden wieder Gedanken über die weitere Gartengestaltung gemacht. Und so wurden in 2002 die Möglichkeiten der 6000 Liter Regenwasserspeicher durch die Verlegung von unterirdischen Tropfschläuchen und einer Pumpe zu einer bequemen Bewässerungsanlage auszubauen. Des weiteren wurde der nach Osten orientierte Sitzplatz am Landhausschuppen mit passendem Mobiliar zu einem Frühstücksplatz ausgestattet.
Gerade so, als habe uns das erzwungene Innehalten noch angespornt, wurden im endlosen Winter 2002/03 Pläne geschmiedet, dass die Funken geradezu stoben und das stetig glimmende Feuer im Kaminofen über die Wärmeentwicklung unserer brütenden Köpfe vor Neid erblasste. Eine erneute - diesmal dachten wir, es sei die wirklich letzte - Großaktion war in der Saison 2003 in Arbeit: Das Apfelhäuschen samt namensgebendem Apfel musste weichen, um Platz zu schaffen für einen ovalen Pavillon in der Grundstücksecke. Zeitgleich entstehen entlang der öffentlichen Fußwege etwa kniehohe Stützmauern, auf denen später die gleiche Sorte individuell gestalteter Sichtschutzwände wie im Vorgarten aufgestellt werden.
Nach dieser kräftezehrenden Arbeit war dann erst mal Ausruhen angesagt, ehe wir 2007 ein Trampolin für unsere Kinder aufstellten, das Haus neu strichen und dann Ende 2008 die Sichtschutzwände zu einem gesicherten Katzengarten für unsere drei Norwegischen Waldkater aufrüsteten.
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Den Zuschnitt und die Lage unseres Grundstücks empfand ich zunächst als sehr vorteilhaft. Wir haben nur einen direkten Nachbarn auf der Nordseite und sind ansonsten von öffentlichen Fußwegen mit Begleitgrün umgeben. Da auch das Baugrundstück auf unserer Südseite immer noch nicht bebaut wurde, haben wir Sonne und Licht von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.
Blick aus dem Apfelhäuschen am Alten Standort ca. 2002 Haus noch in gelb-grün
Auch der vergrößerte Abstand zu den Nachbarhäusern auf der Ost- und Westseite wirkt sich positiv auf das Erscheinungsbild des Grundstücks aus.
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Doch leider haben weniger freundliche Bewohner unseres Wohngebiets es sich zum Sport gemacht, den Zaun entlang der öffentlichen Fußwege zu beschädigen. Es wurden Früchte von den Beerensträuchern und dem Spalier gerissen sowie Blüten, Blätter und ganze Zweige von den Pflanzen entlang der Grenze zerstört. Nachdem sich das in letzter Zeit häufte und ich schon sehr niedergeschlagen darüber war, haben mich aber die lieben Gartenfreunde aus dem Gartenforum der Zeitschrift “Mein schöner Garten” wieder aufgerichtet.
Leider viel zu offener und viel zu verlockender Blick über den Gartenzaun - für manche unangenehmen Zeitgenossen - im Vordergrund “Geoff Hamilton” und im Hintergrund die nicht vorhandende Privatsphäre ca. 2002
Durch Brainstorming kamen wir zu einer fabelhaften Idee, wie ich diese Attacken unterbinden kann. Und wie trotzdem der offene, freundliche und einladende Eindruck unseres Grundstücks erhalten bleiben kann. Wie ich auf der Projektseite Sommerhaus näher ausführe, bestand die Idee darin, im bester Gärtnermanier ein Spalier auf dem bestehenden Staketenzaun “aufzupfropfen” und mit zwei möglichst wuchskräfigen Rosen zu einer undurchdringlichen Dornröschenhecke überwuchern zu lassen.
Leider animierte das Spalier die Passanten noch mehr zu Gefummele, intensivem Betrachten und eingehenden Diskussionen über Sinn und Zweck dieser Vorrichtung. Und leider waren die Rosen zwar wuchskräftig, jedoch nicht ansatzweise so bedornt, als dass sie einen veritablen, “lebenden Stacheldrahtzaun” abgegeben hätten.
Das Projekt 2003 war geprägt von unserem dringenden Wunsch, endlich mit einer Sichtschutzwand klare Grenzverhältnisse zu schaffen und endlich ungestörtes Leben im Garten und im Haus leben zu können.
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