<H1>Dekorationselemente</H1> Die Dekoration ist ein bestimmendes Gestaltungselement. Sorgfältig ausgewählte Dekorationsstücke bilden an ausgesuchten Plätzen mit den sie umgebenden Pflanzen eine harmonische Einheit. Original schwedisches Holzhaus Schlicht-dekorativer Staketenzaun Sichtschutzelemente mit Schattierungsgewebe Gartenlaube Apfelhäuschen Schwedenschuppen
LEBEN IM GARTEN

 

Bei einem Flug von Frankfurt nach Los Angeles und zurück
bewirkt EIN Passagier eine ähnliche Erwärmung,
wie durch fünf Jahre Autofahren.

focus, 13/2004 Treibhauseffekt

 

 

Wir verstehen unseren kleinen Garten hauptsächlich als erweitertes Wohn-, Ess- und Spielzimmer in der warmen Jahreszeit.

 

 

 

 

 

Für die Erwachsenen bieten mittlerweile fünf Sitzplätze (die Terrasse als Sommeresszimmer, das Apfelhäuschen als intime Gartenlaube und bequemer Grillplatz, der Treppenvorplatz als praktische Gelegenheit Gartenschuhe im Trockenen an- und auszuziehen oder bei strömendem Regen die Naturgewalt ‘hautnah’ aber doch trocken zu erleben, der neue Brunnenplatz im Vorgarten in den heißen Sommerstunden ein halbwegs schattiges und erfrischendes Ruheplätzchen und schließlich der Balkon, falls es einem nach einer gewissen Abgehobenheit über den Alltag verlangt - oder man einfach mit den Katzen, deren Auslauf er ist, den Ausblick genießen möchte) und die variabel einsetzbaren Teak-Deckchairs genügend Abwechslung für jede Laune und Gegebenheit.

 

 

Bisher hatten die Deckchairs ihren angestammten Platz ja auf der Terrasse, sie mussten jedoch weichen, als wir für die Kinder ein ‘Aquaplay’ anschafften. Zunächst war der Umzug auf die Rasenfläche nur eine Notlösung, doch mittlerweile bemerken wir, dass wir die Deckchairs viel öfter als bisher benutzen und immer wieder neue Standorte für sie auf der Rasenfläche finden, die immer neue Blickwinkel schaffen.

 

 

Die Funktion der Rasenfläche für Spiele der Kinder ist dadurch nicht beeinträchtigt, denn die Liegestühle sind praktischerweise mit Rädern ausgestattet, die es - dem sieben- und der 13jährigen - ermöglichen, die Deckchairs selbstständig beiseite zu rollen, wenn sie im Weg stehen.

 

 

Zum Leben im Garten gehört für uns auch in jedem Fall eine ungestörte Privatsphäre. Da wir dahingehend mit dem Erdgeschossbewohner unseres nördlichen Nachbarhauses ganz erhebliche Probleme bekamen, so dass durch das agressive und bedrohliche Verhalten des Mannes und seine lautstarke Volksmusikleidenschaft ein Nutzen der Nordseite kaum noch möglich war, entschieden wir uns, als der Leidensdruck immer stärker wurde, den Vorgarten umzugestalten, um den störenden Einflüssen zu begegnen.

 

 

 

 

 

Durch die Mauer und das Aufschütten wurde der Gartenraum dieser überhaupt erst nutzbar, und die Sichtschutzwand erspart sowohl uns als auch dem Nachbarn den Anblick. Das alte Sprichwort ‘Aus den Augen, aus dem Sinn’ scheint hier durchaus Berechtigung zu haben. Gegen die Beschallung mit allzu intensivem ‘HumptaHumpta -Täterä’ haben wir uns ein entzückendes Wasserspiel angeschafft, dessen Plätschern den Hintergrundlärm geradezu schluckt.

GEDANKEN ÜBER NEUBAUGEBIETE...

Neubaugebiete haben sicherlich einige Nachteile: Die Häuser sitzen durch die Bank viel zu eng aufeinander, die Parzellen sind winzig, das Baubudget noch mehr, die Auswirkungen auf die Optik scheinen dadurch unvermeidlich...

Aber man sollte darüber doch nicht aus dem Blick verlieren, dass es auch unbestreitbare Vorteile in Neubaugebieten gibt.
Die Erschließung ist teilweise wirklich ideal. Wir wohnen z.B. am Ende einer Sackgasse, deren Wendehammer als großzügige Schlaufe um ein ein gutes halbes Dutzend öffentlicher Parkplätze angelegt ist. Auf diesem länglichen Karree rings um die Stellplatzleiste haben alle, wirklich alle Kinder der Nachbarschaft erst das Bobbycarfahren, dann das Laufradfahren, später das Roller- und Fahrradfahren und schließlich auch das Inlinerfahren gelernt. Und all das im Blickwinkel der im Garten kruschtelnden Mütter, ohne dass sich die Kinder unnötig beaufsichtigt gefühlt hätten.
Dann sind die einzelnen Sackgassen untereinander mit einem Netz an schmalen Wegen durch einen kleinen öffentlichen Grünzug verbunden, in den verschiedene Spielplätze eingebettet sind. Da können die älteren Kinder wirklich schön umhersausen, peu à peu ihren Radius erweitern.
Überhaupt die Kinderdichte (wenn man das so ausdrücken darf): Allein in unserer Sackgasse mit 16 Häusern leben 27 Kinder - wo findet man das sonst noch?
Meine Freundinnen, die Häuser im Bestand gekauft haben, müssen ihre Kinder für jeden Spielnachmittag herumkutschieren, weil sie nur von lauter lieben, netten Rentnerpaaren umgeben sind. Meine Kinder brauchen nicht mal zur Türe raus zu gehen - spätenstens um halb drei klingelt der ersten Kumpel an der Tür.

Oft bleibt einem aber auch gar nichts anderes übrig, als eine mehr oder minder winzige Parzell in einem Neubaugebiet zu kaufen und zu bebauen. Denn die Grundstückspreise haben auch hier in der Provinz ein ruinöses Niveau erreicht. Bei 150 bis 175 Euro pro Quadratmeter Bauland - in Aussichtslagen sogar über 200 - sowohl in den Neubaugebieten als auch im Bestand ist ein durchschnittliches Grundstück im Bestand mit großzügigen 12, 13 Ar schnell ruinös teuer. Zudem die “schicken Villen” aus den sechziger, siebziger Jahren wahre Energieschleudern sind und den individuellen Geschmack auch nicht unbedingt treffen...

Je länger wir hier leben (und je mehr die Energiepreise steigen...) umso mehr sind wir froh über unseren Kompromiss.
Denn ganz egal, wie und wo man lebt, irgendwelche Kompromisse muiss man immer eingehen.

Das wichtigste für mich jedoch ist, dass man versucht, das Positive an der eigenen Wohn- und Lebenssituation für sich herauszuheben.
Denn sonst läuft man nur Gefahr, ein nörgelnder, unzufriedener Misantrop mit Magengeschwüren zu werden. Gott, bewahre!

Da erfreue ich mich doch an den Vorzügen unseres Heims: Unser Grundstück ist gerade noch erträglich klein, mit knapp 4 1/2 Ar sogar erheblich größer als die der meisten Nachbarn.
Man lernt mit der Zeit, mit dem beschränkten Platz umzugehen, ihn möglichst geschickt zu nutzen, und mittlerweile liebe ich meinen Garten. Was man wohl auch an diesen Seiten merkt, hoffe ich . Es passt überraschenderweise viel mehr hinein, als wir ursprünglich gedacht haben. Und für noch eine weitere Rose findet sich immer noch irgendwo ein kleines Plätzchen. Ganz bestimmt!
Das wichtigste für uns war jedoch, dass wir auf diesem Grundstück in diesem Neubaugebiet in diesem Ort unser absolutes Traumhaus realisieren konnten. Die Bebauungspläne anderswo hätten ein Holzhaus niemals zugelassen.
Und als wir damals dieses eine Foto in jener Bauzeitschrift gesehen hatten, da war es einfach um uns geschehen. Liebe auf den ersten Blick.
Ein Haus, das Wärme und Behaglichkeit ausstrahlt, eine hölzerne Fassade, die das Kind in einem berührt, weil man sich unversehens in die Bücher von Astrid Lindgren versetzt fühlt, ein großzügiger Innenraum mit Wohlfühlklima - keine Wohnmaschine, kein Haus, nein, ein Heim für die Familie, für die Seele.
Und das ganze kombiniert mit auch heute, knapp zehn Jahre später noch vorbildlicher Dämmung, Energieeffizienz und Komfort.
Was hätte uns besseres passieren können? Vom Lotto-Jackpot-Gewinn einmal abgesehen?
Ja klar, für den Falle eines solchen Falles wüsste ich natürlich sofort, wie ich meinen ganz persönlichen Wohn- und Lebenstraum bis ins allerletzte Detail realisieren würde. Aber da solche elefantösen Goldesel leider nicht zu Hauf in der Weltgeschichte herumlaufen und darauf warten, gemolken zu werden, hilft es einem am ehesten weiter, sich mit dem zu versöhnen, was wir aus eigenen Kräften erreichen können.

Und was haben wir nicht alles erreicht, wenn man bedenkt, dass damals unser Eigenkapital einzig aus unserer Muskelkraft bestand.
Und dass die einzige Möglichkeit, dieses Traumhaus, in das wir uns verliebt hatten, zu bauen, darin bestand, an allen möglichen Ecken und Enden zu sparen. Darum haben wir eben das kleine Grundstück im “Platten” mit Preisbindung direkt von der Gemeinde gekauft - und nicht das tolle, dreimal so große in Aussichtslage. Darum haben wir auf den Keller verzichtet, weil wir lieber ein außergewöhnliches Haus mit viel Lebensqualität haben wollten, als einen Keller, den wir dann doch nur mit Gerümpel vollgestellt hätten. Darum haben wir uns ganz bewusst nach günstigen Restposten umgehört, als es um die Materialien für den Innenausbau ging. Auf das herabgesetzte Birkenparkett für 15 statt 85 DM pro Quadratmeter bin ich immer noch stolz. Vor allem, weil es so schön hell geblieben ist.
Dann haben wir auch die im Bekanntenkreis üblichen “Standardausgaben” vermieden, wie etwa eine maßgefertigte Einbauküche, die neuen Wohnzimmermöbel und das High-End-Badezimmer. Statt dessen bekam unsere dreimal umgezogene Ikea-Küche neue Fronten und Dekorplatten, wurde nach und nach erweitert und mit neuen Elektrogeräten ergänzt und leistet uns so nach wie vor gute Dienste. Und die ererbten Wohnzimmermöbel meiner Großtante selig haben wir auch mit ins Haus genommen und erst nach Jahren Stück für Stück durch Neuerwerbungen ersetzt. Der fünfziger-Jahre-Charme der abgestoßenen Nußbaummöbel war zwar nicht gerade mein Fall und das ewig alte Muffen nach ungelüfteter altes-Fräulein-Wohnung bekamen wir auch nie heraus, trotz großzügigem Einsatz von Politur, Duftkissen und Raumlufterfrischer in Großhandelsmengen. Und auch unser Badezimmer hat sich erst vorletztes Jahr, als wir einen entsprechenden Geldbetrag angespart hatten, in eine wahre Wellness-Oase mit Whirlpool und Dampfdusche verwandelt.

Solche Luxusgüter auf Pump anzuschaffen, hätte ich einfach nicht fertig gebracht, nachdem mir der “luxuriöse” Kredit für das Haus schon schlaflose Nächte beschert hatte.

Mittlerweile habe ich die nötige innere Größe, um auf das vordergründige “Mitleid” einiger “gutmeinender” Bekannter mit einem eleganten Achselzucken zu reagieren, wenn sie wiederholt und penetrant auf den “Makeln” unseres Hauses herumreiten, wie z.B., dass wir keinen Keller haben oder dass das Haus auf dem kleinen Grundstück nicht recht zur Geltung käme.

Nun, wenn sie dies als Mangel empfinden - sie wohnen ja nicht hier.

Wir zählen doch in unserer Einschätzung.

Und das, was uns wichtig war, das haben wir realisiert.

Ein eigenes freistehendes Einfamilien-Energiesparhaus, solange die Kinder noch klein sind.
Und das als Bonus auch noch ganz ohne “Siedlungscharme”, ohne eintöniges Bauträgereinerlei. Sondern ein originelles, idividuelles, charaktervolles, ganz und gar persönliches HEIM.

...UND EINE LIEBESERKLÄRUNG AN UNSER HAUS

*LANDHAUS* *IDEE* *DEKORATION* *TIPPS* *ANLEITUNG* *PFLANZPLAN* *PFLANZLISTE* *STOCKROSEN* *MEINE ROSEN* *ROSENKLASSIFIZIERUNG* *ENGLISCHE ROSEN* *ÖFTERBLÜHENDE ROSEN* *WEIHRAUCH-ROSEN* *KLETTERROSEN* *NEUE ROSEN 2005* *NEUE ROSEN 2006* *NEUE ROSEN 2008* *ROSENWÜNSCHE* *ROSENPFLEGE* *ROSENDÜNGER* *PROJEKTE* *APFELHÄUSCHEN* *VORGARTEN* *EINFAHRT* *SCHUPPEN* *KINDERVILLA* *SOMMERHAUS* *SICHTSCHUTZ* *TRAMPOLIN* *NEUE FARBE* *KATZENGARTEN* *GARTENRÄUME* *VORGARTEN* *RASENZIMMER* *KREUZGARTEN* *KINDERVILLA* *KÜCHENGARTEN* *TERRASSE UND WASSER* *LEBEN IM GARTEN* *KINDER IM GARTEN* *TIERE IM GARTEN* *BILDER* *FRÜHLING* *SOMMER* *HERBST* *WINTER* *WEIHNACHTEN* *HOBBYCLUB* *INFO & LINKS* *PRIVATGÄRTEN* *LESERBRIEFE* *REGISTER* *AQUARIUM*