<H1>Dekorationselemente</H1> Die Dekoration ist ein bestimmendes Gestaltungselement. Sorgfältig ausgewählte Dekorationsstücke bilden an ausgesuchten Plätzen mit den sie umgebenden Pflanzen eine harmonische Einheit. Original schwedisches Holzhaus Schlicht-dekorativer Staketenzaun Sichtschutzelemente mit Schattierungsgewebe Gartenlaube Apfelhäuschen Schwedenschuppen
DIE PROJEKTE IM

 

Wer Träume verwirklichen will,
muss tiefer träumen und wacher sein.

Karl Förster

HIER GEHT ES DIREKT ZU DEN PROJEKTEN:

AUTOMATISCHE BEWÄSSERUNG

AKTUELLES PROJEKT:
S
TÜTZMAUER AUF DER SÜDSEITE

Die aus Antik-Beton-Pflastersteinen ausgeführten Stützmauern, wie wir sie während unseres Projektes Sichtschutz entlang der südlichen und westlichen Grundstücksgrenze ausgeführt haben, gefielen uns sehr gut.

Als die vor 10 Jahren installierten Beet-Rollis aus Holz zur Abstützung des aufgeschütteten Walls an der Südseite in sich zusammenfielen, überlegten wir uns, an ihrer Stelle eine weitere Stützmauer aus Pflastersteinen auszuführen.

Im Bereich des Kreuzgartens ist die Mauer vier Steine hoch ausgeführt und läuft dann treppenartig bis zum Rasenzimmer hin aus.

Die Kater waren von meiner Bautätigkeit sehr angetan und inspizierten jeden Baufortschritt sofort. Diesen Test auf sofortige Standfestigkeit hat die Mauer glücklicherweise bestanden...

Wer will fleißige Handwerker sehn...

...der muss in den Landhausgarten gehn... ;-)

 

Noch lache ich...

Die Idee, die Mauer rings um den Apfelbaum in einem kreisrunden Schnörkel auslaufen zu lassen, der sich an die Einfassung des Drachenbrunnens anschließt, hatte mein Mann.

Er entwickelt langsam tollere Ideen als ich...

...fast schon bedenklich!!

Vor allem, da ich das dann ausbaden, bzw. ausführen muss!

GRUNDSATZÜBERLEGUNGEN EINES GÄRTNERS

Wieso gibt es eigentlich keine Gartenflächen-Erweiterungs-Kits zu kaufen?

Damit meine ich irgendwelche praktisch-kompakten Pappkartons, die im Laden und im Einkaufswagen nicht viel Platz wegnehmen.
Und wenn man die dann zuhause öffnet, macht es BUMS und der Garten ist je nach Pappkartongröße um 4, 16 oder 25 qm größer geworden.
Der Gartenzaun wurde von Zauberhand versetzt und eventuell eng aufrückende Nachbarhäuser sind um die entsprechende Strecke auf Abstand geschoben worden.

SOWAS wäre mal eine lohnenswerte Erfindung...

Sowohl im Garten als auch auf der Homepage gibt es immer wieder neue Ideen, Ansatzpunkte, plötzlich auftauchende Lösungen für Probleme, die man schon einige Zeit beiseite geschoben hatte um sich “setzen” zu lassen.

Ganz im Sinne dieser Homepage, die Anleitung und Ideengeber sein möchte für alle Gartenbegeisterten, bieten wir hier auch einige ausgewählte Projekte zum Miterleben und Nachmachen an.

Die Bauanleitung für das Apfelhäuschen ist nun schon seit Bestehen der Seite ein viel nachgefragter Bestandteil .

Für die Gartensaison 2002 hatten wir uns einiges vorgenommen, und wir waren wirklich sehr fleißig und haben eine ganze Masse unserer Ideen realisieren können...

Als erstes ‘fix und fertig’ war die Trockenmauer um die Einfahrt, deren Entstehung wir hier eine eigene Seite gewidmet haben.

Vollendet ist mittlerweile auch die Umgestaltung des Vorgartens, ein Projekt, das vor allem der Herr des Hauses ‘gestemmt’ hat.

Auch für 2003 hatten wir uns mehrere Großaktionen vorgenommen, einerseits die Bereinigung einer unschönen Grundstücksecke mit dem abbruchreifen Geräteschuppen und andererseits die Schaffung idealer Wachstumsbedingungen für unsere Pflanzungen durch eine angepasste Bewässerung.

Den windschiefen Fahrrad- und Geräteschuppen haben wir abgerissen und an seiner Stelle einen endlich zum Landhausstil unseres Schwedischen Holzhauses passenden Tischlerschuppen errichtet.

 

BEWÄSSERUNGSSYSTEM MIT PERLSCHLÄUCHEN, DRUCKPUMPE UND ZISTERNEN

 

Die Klimaänderung der letzten Jahre erleben wir ganz deutlich in unserem eigenen Garten, da es regelmäßig längere Trockenheitsperioden ohne jeglichen Niederschlag gibt, die drei Wochen und länger anhalten. Abgelöst werden sie dann von Zeiten mit nahezu sintflutartigen Regenfällen.

In den Zeiten der Dürre neigte sich der Pegel unseres bestehenden Regenfasses trotz der üppigen 2000 l Fassungsvermögen und der gezielten Bewässerung nur der Rosen und Hortensien immer rasend schnell dem Boden zu.

Neues Regenfass mit 4000 l FassungsvermögenAltes Regenfass mit 2000 l Fassungsvermögen

Aus diesem Grund haben wir uns ein zweites Regenfass der Firma Beckmannn angeschafft, das mit seinen 4000 l Fassungsvermögen nun den Platz des kleineren eingenommen hat. Das alte Regenfass haben wir nur wenige Meter nördlich erneut aufgebaut und zusammen bieten die beiden Zisternen nun dreimal soviel Wasserspeicher wie bisher.

Ganz besonders praktisch finden wir an den Regenfässern, dass man sie aufgrund ihrer besonderen Bauart über den Winter gefüllt stehen lassen, bzw. sogar die winterlichen Niederschläge auffangen kann. Dies ist ein besonders erwähnenswerter Vorteil, da wir regional in den letzten Jahren ein Klima erleben, das durch eine erste längere heiße Trockenperiode zwischen Ostern und Pfingsten und dann natürlich die lange, extreme Trockenheit in den Sommermonaten geprägt ist.

Ergänzt haben wir dieses Reservoir im Frühjahr 2004 mit porösen Bewässerungsschläuchen, die unter einer dicken Kompost- und Mulchschicht verlegt sind und in Verbindung mit einer Tauchdruckpumpe die kontinuierliche und gleichzeitig sparsame Bewässerung unserer Rabatten und Mixed Borders mit den unzähligen Stauden, Rosen, Hortensien und anderen Gehölzen ganz bequem ‘auf Knopfdruck’ erledigt.

Für interessierte Gartenfreunde fasse ich hier unsere ersten Erfahrungen mit dem Perlschlauchsystem, angeschlossen an die Zisternen-Regenfässer, zusammen.

Um ausreichenden Wasserdruck für die langen Schlauchleitungen sicherzustellen, haben wir eine leistungsstarke Drucktauchpumpe gekauft .

Zunächst gingen wir davon aus, es sei ausreichend, wenn an den Schlauch, der von der Pumpe weggeht, ein Zweifach-Verteiler angeschlossen und ein Strang des Perlschlauchs auf der Südseite und ein Strang auf der Nordseite des Hauses herum verlegt wird.

 

Doch bei der sich ergebenden Länge der Schläuche von über 30 m zeigte sich, gepaart mit der beachtlichen Druckleistung der Pumpe, folgendes interessante Bild: In den ersten 10 m gab es regelrechte kleine Fontänen durch die Rindenmulch-Abdeck-Schicht hindurch, in den folgenden 15 m sickerte das Wasser wie vorgesehen tröpfenweise durch die Schläuche, um in den letzten Metern der Schläuche dann zu versiegen.

Darum habe ich einen Sechsfach-Verteiler für Gartenschläuche gekauft, an diesen wiederum noch einige Zweifach-Verteile angeschlossen und etliche Meter normalen Gartenschlauchs zu den einzelnen Perlschlauch-Abschnitten im gesamten Garten hingeleitet (nicht zu vergessen, dass ich dabei auch noch sämtliche Schlauchverbinder, die es im örtlichen Baumarkt gab, aufgekauft habe...)

Nach einigen Versuchen hatte ich die Einstellung der einzelnen Verteiler so ausgetüftelt, dass auch wirklich überall auf der gesamten Länge der einzelnen Perlschlauch-Abschnitte das Wasser in der gewünschten Art und Weise perlte.

Ich war glücklich.

Der fünfzehnte Testlauf war also endlich erfolgreich gewesen.

 

Nun schloss ich das Stromkabel der Pumpe an eine Zeitschaltuhr an, um die Einstellungen für den Urlaub auszutesten.

Glücklicherweise wollte ich einige Stunden nach dem programmierten Ende der Bewässerungszeit eine Kanne voll Wasser aus der Zisterne holen um eine Topfpflanze zu gießen.

Dabei stellte ich fest, dass der Wasserspiegel in den Regenfässern um circa dreißig Zentimeter (entsprechend mehreren hundert Liter Wasser!!) gesunken war. Statt dessen standen die Beete, in denen die Perlschläuche verlegt waren, teilweise völlig unter Wasser.

Was war geschehen?

Die porösen Wände der Perlschläuche erzeugen einen sogenannten Docht-Effekt. Man kann dazu ein Experiment durchführen, indem man einen Wollfaden zur Hälfte in ein volles Wasserglas hängt und die andere Hälfte auf den Tisch herunterragen lässt - der Wollfaden saugt langsam aber sicher das gesamte Wasser aus dem Glas und auf dem Tisch entsteht eine Überschwemmung.

 

Um diesen Docht-Effekt zu unterbinden, kaufte ich nun eine batteriebetriebene Wasser-Schalt-Uhr, die den Nachschub an Wasser unterbindet, indem sie ein Ventil schließt. Diese baute ich zwischen der Pumpe und dem Sechsfach-Verteiler ein.

 

Es folgten nun weitere dutzende von Testläufen, bis ich die batteriebetriebene Wasser-Schalt-Uhr und die elektrische Zeitschaltuhr, die das Arbeiten der Druckpumpe steuern sollte, mit einem ausreichenden Sicherheitszuschlag synchronisiert hatte.

 

Glücklicherweise hatte ich die Installation der Bewässerungsanlage bereits Wochen vor unserem ausgedehnten Sommerurlaub begonnen, so dass ich trotz der eheblichen Widrigkeiten nun circa eineinhalb Wochen lang die Funktion des Systems testen konnte, ehe wir wegfuhren.

Es war traumhaft, die Arbeit hatte sich wirklich gelohnt. Endlich nicht mehr stundenlang Kannen schleppen, endlich abends den Garten genießen, endlich keine verdorrten Rabatten mehr.

 

Unmittelbar vor der Abreise füllten wir dann die Zisternen mit Leitungswasser auf (das sorgsam gesammelte Regenwasser war ja zum Großteil der Dochtwirkung zum Opfer gefallen) und ich vergewisserte mich noch am Morgen des Reisetags von der ordnungsgemäßen Einstellung aller Komponenten.

 

Als wir nach drei erholsamen Wochen in der Provence zurückkamen führte mich mein erster Weg natürlich in den Garten. Alles war wild gewuchert, nichts war verdorrt!

Doch welch Überraschung, als ich den Füllstand der Zisternen kontrollierte!!

Der Wasserpegel war nur um einige Zentimeter gesunken, das heißt, die Bewässerung hatte höchstens zwei bis drei Tage funktioniert, wie ich anhand meiner Erfahrungen während der erfolgreichen Testphase vor dem Urlaub vergleichen konnte.

Sofort suchte ich nach der Ursache und fand sie in der elektrischen Zeitschaltuhr zur Steuerung unserer Druckpumpe. Diese Zeitschaltuhr hat einen Wählschalter, auf dem man die Stromversorgung einstellen kann auf Dauer-An, Zeitgesteuert geschaltet oder Dauer-Aus.

Dieser Wählschalter, dessen korrekte Einstellung auf ‘Zeitgesteuert geschaltet’ ich ja am Morgen der Abfahrt noch kontrolliert hatte, stand nach unserem Urlaub auf ‘Dauer-Aus’.

Alle Schalter auf der Zeitschaltuhr sind mit einer Abdeckung gegen Witterungseinflüsse geschützt, so dass es auszuschließen ist, dass ein Tier zufälligerweise einen der Schalter betätigt haben könnte.

Diese Zeitschaltuhr hatte ich einfach in die Aussensteckdose gesteckt, die sich auf unserer Terasse befindet. Wir sind uns sicher, dass dafür ein absichtlicher Sabotageakt verantwortlich ist.

Ich finde die Vorstellung sehr erschreckend, dass sich während unserer Abwesenheit jemand auf unserem Grundstück, in unserem Garten befunden haben muss, der den Schalter betätigte.

Glücklicherweise wurden die wohl bezweckten Verluste in unserem Garten durch die vergleichsweise nasse und kühle Witterung während unserer Abwesenheit verhindert.

Im kommenden Sommer habe ich vor, die netten Teenager meiner Nachbarin in die Betätigung der Schaltuhren einzuführen, damit sie regelmäßig die Funktion kontrollieren und einen wiederholten Sabotageakt vereiteln können, denn angesichts der überwiegend trocken-heißen Sommer der letzten 10 Jahre glaube ich nicht, dass sich der nass-kühle Sommer 2004 wiederholen wird.

Die beiden Regenfässer sind mittlerweile mit stabilen Abdeckplatten sicher und sauber geschlossen und wir möchten den damit geschaffenen Raum für einen kleinen Topfgarten nutzen.

Sogar eine Schaukel fand in dem neu geschaffenen Vorgarten-Bereich einen Platz

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