<H1>Dekorationselemente</H1> Die Dekoration ist ein bestimmendes Gestaltungselement. Sorgfältig ausgewählte Dekorationsstücke bilden an ausgesuchten Plätzen mit den sie umgebenden Pflanzen eine harmonische Einheit. Original schwedisches Holzhaus Schlicht-dekorativer Staketenzaun Sichtschutzelemente mit Schattierungsgewebe Gartenlaube Apfelhäuschen Schwedenschuppen
ROSENDÜNGER

 

Wegen der Rose begiest man die Dornen.

Sinnspruch an einer der Wände der im osmanischen Stil erbauten,
barocken “Moschee” im Schwetzinger Schloßgarten

Düngen der Rosen
Landhausgartens Rosendünger
Erfahrungsbericht über das Düngen mit Neem

Krankheits- und Schädlingsbekämpfung  

Erfahrungsbericht über die Langzeitwirkung der Ackerschachtelhalmjauche

 

DÜNGEN DER ROSEN

Um dem extremen Nährstoffbedarf der ausdauernd blühenden Englischen Rosen und öfterblühenden Strauch- und Kletterrosen gerecht zu werden, dünge ich meine Rosen mit einer selbst entwickelten Düngermischung aus rein organischen Grundstoffen (‘Landhausgartens Rosendünger’).
Ich habe festgestellt, dass die Rosen nur dann einen ununterbrochenen Blütenansatz bringen, wenn sie kontinuierlich mit Dünger versorgt werden. Darum beginne ich mit der Düngung Ende Februar, Anfang März beim Frühjahrschnitt und dünge dann möglichst regelmässig alle drei Wochen bis Ende August mit dieser Düngemischung nach.
Da der von mir zusammengestellte Dünger ganz individuell auf die Bedürfnisse der einzelnen Rosen eingeht, konnte ich bisher noch keinerlei negative Auswirkungen etwa durch ein Nährstoffüberangebot feststellen.
Meistens wurde es auch nichts mit der wirklich regelmäßigen Gabe alle drei Wochen, aber in jenen Jahren, wo ich es schaffte, die Rosen so häufig nachzudüngen, dankten sie mir mit einem überreichen Blütenflor!
Zusätzlich zur regelmässigen Gabe mit ‘Landhausgartens Rosendünger’ gebe ich im August zur Ausreifung des Holzes jeder Rose circa einen Becher voll kaliumreicher Holzasche aus unserem Kaminofen.
Zur Einteilung der Rosen in die Wuchsklassen siehe bitte auch
hier.

 

REZEPT FÜR LANDHAUSGARTENS ROSENDÜNGER

Für eine normalwüchsige Strauchrose mischt man - jeweils für eine Rose in einem Kunststoffbecher:

zwei Meßlöffel bzw. Esslöffel Neempresskuchen-Granulat (zu beziehen bei Richard Ward)

zwei gehäufte Eßlöffel Neudorff Azet Rosendünger und

einen gehäuften Eßlöffel Holzasche

Für eine starkwüchsige Strauchrose oder eine Kletterrose mischt man

drei Meßlöffel Neempresskuchen-Granulat

drei gehäufte Eßlöffel Neudorff Azet Rosendünger und

eineinhalb gehäufte Eßlöffel Holzasche

Für eine weichtriebige oder krankheitsanfällige Strauchrose mischt man

drei Meßlöffel Neempresskuchen-Granulat

zwei gehäufte Eßlöffel Neudorff Azet Rosendünger und

zwei gehäufte Eßlöffel Holzasche

Für eine schwachwüchsige Strauchrose, bei der mehr Wachstum gewünscht wird, mischt man

drei Meßlöffel Neempresskuchen-Granulat

drei gehäufte Eßlöffel Neudorff Azet Rosendünger und

einen gestrichenen Eßlöffel Holzasche

Diese Mischung wird im Bereich des Gießrands oberflächlich

untergearbeitet und mit 10 l Wasser eingeschlämmt.

 

Zwischenbericht zum Düngen mit Landhausgartens Rosendünger

Wie oben erwähnt habe ich 2002 zum ersten Mal diese von mir zusammengestellte, individuelle Düngemischung mit Neempresskuchen angewandt.

Der Erfolg war absolut umwerfend. Ich wurde von allen Seiten auf die Pracht, Üppigkeit und Knospenfülle bei geradezu bilderbuchartiger Gesundheit meiner Rosen angespochen.

 

Krankheits- und Schädlingsbekämpfung

Die von mir gepflanzten Rosen zeigen sich bislang sehr widerstandsfähig und gesund.

Sternrusstau

Einzig mit dem Sternrußtau gibt es Probleme bei der Glamis Castle und der Graham Thomas.

Ich gieße diese beiden Rosen darum, sobald die Temperaturen ein Vergären der Jauche zulassen, mit selbst angesetzter Ackerschachtelhalmjauche in der Verdünnung 1:10) und mulche mit den verjauchten Pflanzenresten (Dies funktioniert auch mit dem gemahlenen Ackerschachtelhalm der im Handel z.B. von Oscorna oder Richard Ward Gartenbedarf erhältlich ist, falls man keinen frischen zur Hand hat).

Bei den ersten Krankheitszeichen wird dann zusätzlich mit Ackerschachtelhalmjauche (Verdünnung 1:10) gespritzt. Die beste Wirkung wird erzielt, wenn man morgens an einem sonnigen Tag spritzt und die Jauche dann auf den Blättern auftrocknet.

Außerdem lese ich befallene Blätter so gut es geht ab und gebe sie in die Restmülltonne.

Nachdem ich in 2001 der Glamis Castle und der Graham Thomas eine Ackerschachtelhalm-Intensiv-Kur zukommen ließ, zeigten diese beiden in 2002 bis Mitte Juni überhaupt keine Krankheitszeichen!

Dies lässt auf die langanhaltende Wirkung der Ackerschachtelhalmjauche schließen!

Blattlausbefall

Blattlausbefall wird in einem naturnahen Garten meist von den natürlichen Feinden der Blattlaus in Grenzen gehalten. Falls junge Triebe stellenweise doch zu sehr befallen sind, streife ich die Blattläuse einfach mit den Fingern ab und zerquetsche sie oder spritze sie mit dem scharfen Strahl aus dem Gartenschlauch ab.

Eingerollte Blätter

Eingerollte Blätter beherbergen meist die Raupen oder Puppen von wunderschönen Schmetterlingen.

Solange es nicht mehr wie fünf bis zehn befallene Blätter (je nach Größe des Rosenstrauchs) sind, greife ich nicht ein, nur wenn es mehr sind, entferne ich die überzähligen und entsorge sie über die Restmülltonne.

Rosentriebbohrer

An den vegetativen Trieben, die ab dem Frühsommer aufstreben, nisten sich oft Rosentriebbohrer ein.

Aus diesem Grund kontolliere ich diese Triebe regelmäßig auf Kümmern und Löcher in der Rinde. Sobald ich einen Befall festgestellt habe, schneide ich zunächst unterhalb des Bohrlochs den Trieb ab. Falls die Schnittstelle nur gesundes Holz zeigt, handelte es sich um einen aufsteigenden Triebbohrer und die Sache ist damit erledigt. Befindet sich aber ein Loch im Mark des Triebes, so haben wir es mit einen absteigenden Triebbohrer zu tun und müssen etappenweise je ca. 10 cm des Triebes abschneiden, solange bis wir auf gesundes Mark stoßen.

Die befallenen Triebe mitsamt den Rosentriebbohrern entsorge ich über die Restmülltonne.

Rose Midge

Aus den Endtrieben der letzten Blattachseln treiben keine neuen Blätter und Blüten mehr hervor, stattdessen ist der Triebansatz schwärzlich verdorrt und verkümmert.

Die befallenen Triebe bis zur nächsten gesunden Blattachsel ausschneiden und über den Restmüll entsorgen.

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