<H1>Dekorationselemente</H1> Die Dekoration ist ein bestimmendes Gestaltungselement. Sorgfältig ausgewählte Dekorationsstücke bilden an ausgesuchten Plätzen mit den sie umgebenden Pflanzen eine harmonische Einheit. Original schwedisches Holzhaus Schlicht-dekorativer Staketenzaun Sichtschutzelemente mit Schattierungsgewebe Gartenlaube Apfelhäuschen Schwedenschuppen
TIERE IM GARTEN

 

Einem Menschen, den Kinder und Tiere nicht leiden können,
ist nicht zu trauen.

Johann Wolfgang von Goethe

Honigbiene...

Stellvertretend für die hunderte Honig- und Wildbienen, Holz-, Lehm- und ‘normaler’ Wespen, Falter und Schmetterlinge steht hier das Bild der Pfingstrose mit einer der vielen unterschiedlichen Hummeln.

Der letzte Admiral des Jahres 2006 am 24. September

Der erste Admiral des Jahres 2007 am 23. Februar

Im Gegensatz zu den Nachbargärten mit ausgesprochen kargem Blütenangebot bietet unser Garten den Insekten ein nahezu paradiesisches Nektar- und Pollenangebot. Vor allem finden die fleißigen Brummer durch die abgestimmte Pflanzung ununterbrochen neue Futterquellen.

 

Rechts im Bild ein häufiger Gast in unserem Garten, die größte in Mitteleuropa heimische Holzbiene Xylocopa violacea

 

Das geschäftige Summen der wild drängelnden Insekten wird nur bei kühler und regnerischer Witterung unterbrochen.

Nistmöglichkeiten finden diese freundlichen Nützlinge in unserem naturnahen Garten zuhauf. Beim Bau unserer Trockenmauer um die Einfahrt drängelten sich Zig Erdhummeln, um in den gerade fertiggestellten Mauerabschnitten ihre Nester und Legeröhren zu bauen.

Dass die Wildtieren ein solches Angebot des Menschen so unmittelbar und und ohne Berührungsängste annehmen, erstaunte und erfreute uns gleichermassen.

Die Mini-Teiche des Wassergartens dienen - trotz ihrer Miniaturgrösse ebenfalls unzähligen Tieren als Lebensraum. Vor allem der rechteckige Mörtelkübel mit der wasserspeienden Ente lädt - hauptsächlich Holzwespen - zum Trinken und Erfischen an heißen Sommertagen ein.

Nachdem wir über Jahre hinweg Dutzende von Libellen - überwiegend kleinere Arten in rot, blau und grün - bei der Eiablage im Röhricht beobachten konnten (die Faszination ergriff uns Eltern ebenso wie unsere Kinder), entdeckte unser Mittlerer im Frühsommer 2002 plötzlich ein ‘Monster’ im Röhricht des Zwergrohrkolbens.

Nachdem wir das Untier zuallererst mit der Kamera festgehalten hatten, waren wir zunächst ratlos, um was es sich da handeln könne. Bei näherer Betrachtung erkannten wir, dass es sich um eine leere Hülle handelte, die am Rücken aufgeplatzt war .

In unserem Teichpflanzenbuch fanden wir dann ein erläuterndes Bild, wonach es sich dabei um die leere Larvenhülle einer Libelle handelte, die sich wohl in unserem Teich entwickelt hatte und nun ausgeschlüpft war.

Faszinierend dabei war jedoch, dass es sich bei der Larvenhülle um ein ausgesprochen großes (4,5 - 5 cm) und dickleibiges Exemplar gehandelt hat, es sich dabei also wohl nicht um den Nachwuchs der zierlichen und schlanken Libellen gehandelt haben kann, die wir schon so oft an den Teichen beobachtet hatten. Schließlich fiel uns ein, dass wir im ersten Jahr der Miniteiche ein einziges Mal solch große Libellen beim ‘Hochzeitsflug’ beobachtet hatten und nachdem wir nachgelesen hatten, dass die Entwicklung der Libellenlarven bis zum fertigen Insekt oft mehrere Jahre beansprucht, wurde uns klar, dass es sich damals um die Eltern ‘unserer’ Libelle gehandelt haben musste.

 

Als wir im Spätsommer 2000 einmal spätabends einen Igel in unserem Garten beobachten konnten, drängte es uns Naturbegeisterte natürlich sofort danach, einem solchen stacheligen Gesellen eine Behausung in unserem Garten anzubieten.

Da wir leider keinen so großzügigen Garten haben, dass wir in einer abgelegenen Grundsücksecke einen Reisighaufen hätten anlegen können, bestellten wir kurzerhand eine sogenannte ‘Igelburg’ aus Holzbeton. Wir stellten sie in der RosenKräuterRabatte auf und legten Heu und Stroh hinein, um einem möglichen Bewohner Nistmaterial anzubieten.

Nachdem die Igelburg über eineinhalb Jahre ungenutzt einen ‘Dornröschenschlaf’ verbrachte, konnten wir an den ersten milden Abenden im Frühjahr 2002 das eifrige Schmatzen und Rascheln eines Igels hören - unsere Igelburg hatte einen Bewohner gefunden! Die Tätigkeit unseres ‘Untermieters’ wurde dann auch sofort an der rapiden Abnahme der Schneckenpopulation ersichtlich. Das Bild rechts zeigt ‘unseren’ Igel im Frühjahr 2002.

Am 20. Juni 2002 traf uns jedoch fast der Schlag, als wir das putzige Kerlchen in der prallen Mittagssonne auf unserer Terrasse fanden (Bild rechts). Nach einem Notruf bei der Igelnothilfe packten wir den armen Kerl weisungsgemäß in einen Karton und fuhren unverzüglich zu unserem Tierarzt.

Der unterbrach sofort seine Mittagspause und untersuchte den völlig abgemagerten und ausgetrockneten Patienten. Der Anfangsverdacht einer Schneckenkornvergiftung stellte sich nach näheren Untersuchungen als falsch heraus, der Igel war gebissen worden und die Wunden hatten sich unter der Oberfläche infiziert und waren von Parasiten befallen.

Lange Zeit befand sich der Igel in der Pflege bei unserem Tierarzt. Endlich genesen, wurde er von diesem und seinem engagierten Team in einem nahe gelegenen Wald - hoffentlich fern aller Hunde - ausgewildert.

Der Zufall ergab, dass wir just, als die Trauer der Kinder über den ‘verlorenen’ Igel am grössten war, von einer ehemaligen Klassenkameradin ein Igelmädchen zum Auswildern vermittelt bekamen.

‘Lissy’, wie der Familienrat die Kleine in geheimer Abstimmung benannte, verbrachte zunächst zweieinhalb Monate in einem selbstgebauten Igelstall in unserem Badezimmer, bis sie endlich ‘winterschlaftaugliche’ 650 gr angefuttert hatte und auf den Balkon umziehen durfte. Dort trat sie nach einer guten Woche Mitte November 2002 den Winterschlaf an.
Mit einer Unterbrechung kurz vor Weihnachten, die uns unser aufgeregter Kater Josua lebhaft anzeigte, schlief Lissy dann bis Mitte April 2003. Nach einer 14-tägigen Phase des Aufpäppelns siedelte sie dann in den Garten um, wo wir sie das gesamte Jahr über regelmäßig als Gast an unserem Futterhäuschen empfangen durften.

Das neueste Projekt in Sachen Tieransiedlung ist unser Fledermauskasten, den wir am Giebeldreieck unseres Balkons befestigt haben, um den zahlreich vorhandenen Fledermäusen, die zur Zeit noch in alten, hohlen Obstbäumen auf unbebauten Grundstücken ihr Quartier haben, einen Ausweich anzubieten, sobald diese Grundstücke bebaut und die Bäume gefällt werden. (Bild rechts)

 

Ein verirrtes Eichhörnchen auf unserem katzensicher eingenetzten Balkon...

...zum Glück fand es von alleine den Weg durch das Schlupfloch, gerade in dem Moment, als ich todesmutig, mit dicken Gartenhandschuhen bewaffnet es einfangen und hinausbugsieren wollte.

Stellvertretend für das runde Dutzend Katzen, die unseren Garten ungebetenermaßen bevölkern, steht diese Aufnahme rechts. Wir sind nicht gerade begeistert von solch einer grossen Katzenpopulation, da die meisten allzu gerne den Vögeln auflauern...

...ganz zu schweigen von ihren ekelerregenden Hinterlassenschaften in sowohl in (annähernd) fester als auch in flüssiger (aber dafür umso geruchsintensiver...) Form.

Ein wunderschönes Amselgelege in der Graham Thomas direkt vor unserem Schlafzimmerfenster

Ein wunderschönes Erlebnis, die Vogeleltern bei der Aufzucht ihrer Jungen zu beobachten.

Von den Dornen der Rose geschützt wuchsen die Jungvögel prächtig heran, wurden flügge - und flugs von der whiskas-gedopten Nachbarskatze getötet.

Und NICHT gefressen!

Die Leichen der Vögel zu entsorgen oblag dann mir.

Die Amseleltern haben seither nie mehr gebrütet...

 

 

INTRODUCING JOSUA, NORSK SKOGKATT

Darf ich vorstellen:

Josua Sakina, Norwegischer Waldkater

...bester Freund unseres Nachwuchs-Schlafanzugsmonsters...

...und Hüter der Duplo-Ritter-Kiste!

Allzeit bereit für jegliche Unternehmung...

...und schon seit jeher der sportlichste Salonlöwe weit und breit...

...wurde angesichts der Katzenproblematik im Garten zum Teilzeit-Freigänger an (äußerst) langer Leine.

Er liebte es, hinter dem Staketenzaun zu lauern und sich hinterrücks auf vorbeischlendernde Artgenossen zu stürzen...

...kein Wunder, dass er den Sichtschutz so hypnotisierend anstarrt...

(Weg mit dem Ding!)

Aber nach kurzer Zeit entdeckte Josua, dass man auch ganz hervorragend auf dem Sichtschutz auf der Lauer liegen kann!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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