<H1>Dekorationselemente</H1> Die Dekoration ist ein bestimmendes Gestaltungselement. Sorgfältig ausgewählte Dekorationsstücke bilden an ausgesuchten Plätzen mit den sie umgebenden Pflanzen eine harmonische Einheit. Original schwedisches Holzhaus Schlicht-dekorativer Staketenzaun Sichtschutzelemente mit Schattierungsgewebe Gartenlaube Apfelhäuschen Schwedenschuppen
WEIHNACHTEN

 

Das ist das Vertrackte an Weihnachten:

Über den Weihnachtsmarkt zu laufen, macht so glücklich,
dass es am Ende sogar Spaß macht, Geld auszugeben.

Janine Weger

WEIHNACHTEN 2006

Weihnachten - dieses Jahr fiel es mir gar nicht leicht, mich in die richtige Stimmung zu versetzen.

Kein Wunder - bei deutlich zweistelligen Temperaturen, bei üppigem Rosenflor im Garten und überhaupt eher allgemeinen Frühlingsgefühlen der Natur??

Aber die innere Einstellung macht es bekanntlich aus.

Bild rechts: Dieses außergewöhnliche Birkenrinden- Rentier ergatterten wir am Rande des Bummels über den Heidelberger Weihnachtsmarkt.

Es avancierte selbstverständlich sofort zur stilvollen Ganzjahresdekoration!

Wir haben es getestet: Glühwein schmeckt auch bei knapp zwanzig Grad auf dem Weihnachtsmarkt, das Bummeln über selbigen ist erheblich angenehmer ohne schnüffelnde Rotnasen und Frostbeulen an den Füßen und für glänzende Kinderaugen und vor Aufregung rot leuchtende Wangen sorgt der Besuch beim Weihnachtsmann (nebst Foto als Erinnerung) in seiner rustikalen Blockhütte auch dann, wenn der Ofen nicht rot glühend bullert und von leise fallenden Flocken draußen weit und breit keine Spur zu sehen ist.

Bild links: Der sagenhaft superbequeme Lounge- Viersitzer an seinem neuen Standort

Weihnachtszeit - Juletid...

Die schönste Zeit des Jahres...
 (Obwohl ich zugeben muss, in dieser Beziehung wirklich mehr als inkonsequent zu sein, denn ich gehe geradezu inflationär mit dem Begriff “schönste Jahreszeit” um...
Denn immer dann, wenn nach dem Winter an meinen Rosenstöcken die allerersten zarten Triebknospen sich sanft rotschimmernd recken, wenn Osterglocken, Traubenhyazinthen und Schneeglöckchen um die Wette leuchten, dann ist natürlich der Frühling die schönste Zeit des Jahres für mich.

Bild rechts: Stimmungsvoll Dekoriertes Wohnzimmer

Und ein paar Monate später, in dem Moment, wenn unzählige Akeleien den Garten in ein verwunschenes Feenreich verwandeln, ist natürlich nur der Frühsommer die schönste Jahreszeit.
Und - ganz klar, wenn im Juni und Juli die Rosen im vollen Flor stehen, dann kann und kann keine Jahreszeit schöner sein als der Sommer.
Aber wenn sich erst die Blätter in erdig-warmen gold-gelb-rot-braun-beige-Tönen verfärben, dann ist es natürlich der Herbst, der mich bewegt...
Ich stehe dazu - ich bin herrlich inkonsequent!)

Bild links: Auch das Fernsehprogramm stimmt auf die Weihnachtszeit ein (Santa Clause 2)

Doch Weihnachtszeit - Juletid; das ist etwas ganz und gar besonderes.

Eine Zeit der Besinnung und der “slow motion”.
Kein Stress, keine Hektik, sondern Gelassenheit und Ruhe sind das Bestimmende.

Bild rechts: Der Esstisch ist ins “Herz” des Hauses gerückt

Zur Stressvermeidung trägt bei, dass ich an Weihnachtsdekoration nicht viel basteln muss. Sondern einfach nur die Kinder auf den Dachboden steigen lasse, von dem sie dann Dutzende an Kartons herunterholen. Darin verstecken sich die gesammelten Basteleien der vergangenen Jahre - allesamt hergestellt aus künstlichem Tannengrün.
Jetzt bloß nicht in Buh-Rufe ausbrechen wegen der Künstlichkeit. Das künstliche Tannengrün hat sich bewährt!

Bild links: Festives Wohnzimmer

Einerseits natürlich wegen seiner unnachahmlichen Haltbarkeit und natürlich auch,  weil es nicht harzt und klebt. Andererseits ist es aber auch wegen unserer, zugegebenermaßen ein bisschen doofen Stubentiger erforderlich, die bei echtem Grün ansonsten Tannennadeln fräßen. Mit jenen unangenehmen Folgewirkungen, die jeder Katzenbesitzer zu seinem Leidwesen kennt...

Aber natürlich ist es auch ungemein bequem, in der Adventszeit einfach auf die vorgefertigten Dekorationen der Vorjahre zurückgreifen zu können. Sehr komfortabel und ungemein streßvermindernd. So dass jedes Jahr Zeit bleibt, die ein oder andere Dekoration neu zu überarbeiten oder etwas ganz neu und zusätzlich zu gestalten. Denn langweilig soll es ja vor lauter Bequemlichkeit auch nicht werden!

Bild rechts: Zur stressfreien Adventszeit trägt auch das Pepparkakor-Backen bei - ein- oder zweimal, je nach Appetit und Laune der Kinder, knete ich nach original schwedischem Rezept den Pepparkakor-Teig, der sich in Klarsichtfolie gehüllt im Kühlschrank mehrere Wochen hält - und sobald die Kinder Lust auf frische, duftende Plätzchen haben, wird ein Stück vom Teigklumpen abgeschnitten, ausgewellt, ausgestochen und in Blitzeschnelle abgebacken.

Wie sehr das Spaß macht, sieht man rechts!

An Dekorationsstücken habe ich zunächst mal eine Tannengirlande mit Filzsternen, Äpfeln, rostigen Glocken und bordeauxrotem Geschenkband für das Wohnzimmer. Die “umrahmt” unseren täuschend lebensechten Elchkopf aus Plüsch, begleitet von zwei nostalgischen Blechschildern in Form von Engel und Weihnachtsmann.

Daneben leuchtet der Adventskranz, der katzen- und kindersicher von der Decke hängt. Um dem voluminösen Reif eine stabile Basis zu verleihen, habe ich das künstliche Tannengrün auf eine ausgediente Rennrad-Felge gewunden.
Die Kabel der elektrischen 10er-Christbaumbeleuchtung im “echten” Kerzenlook habe ich gleich mit eingebunden, so dass vier Kerzen-”Nestchen” à 1, 2, 3 und 4 Kerzen entstanden sind. Geschmückt wird der Adventskranz mit Schleifen aus Geschenkband in festiven rot-, orange- und grün-Tönen und mit ausgewähltem Christbaumschmuck von Käthe Wohlfahrt sowie Fundstücken vom original Altdeutschen Weihnachtsmarkt Bad Wimpfen und der Deko-Abteilung unseres Lieblingsbuchhändlers. (Von dessen Dekorations- Schätzchen später noch mehr)

Bild links: Heiligabend vormittag - der Baum steht, es geht mit vereinten Kräften ans Schmücken!

Über dem Kamin schwebt eine dick gebundene Tannengirlande von der Decke. Dekoriert ist sie mit großen roten und kleinen goldgelben Äpfeln, angerosteten Glocken, dekoriert mit bordeauxrotem Geschenkband und zwei Nikolausstifeln en miniature.

Auf dem Esstisch, der in diesem Advent einen neuen Platz direkt im Anschluss an die Küchentheke bekommen hat, steht der elegante Polyresin-Weihnachtmann, den ich mir vor zwei Jahren bei meinem Lieblingsbuchhändler gegönnt habe - ja, witzig, der Buchhändler führt seine Kundschaft nicht nur mit spannenden Büchern in Versuchung, sondern hat auch immer eine exquisite Auswahl an ganz besonders schöner Dekoration vorrätig...

Zwischen den drei neuen Milchglaslampen baumeln drei Porzellanfiguren von Villeroy & Boch im skandinavischen Look und ein Rentier im grünkarierten Lodenrock - ebenfalls vom Deko-Buchhändler.

Daneben steht unsere Weihnachts-”Bibel”, das wundervolle Kinderbuch “Morgen, Findus, wird’s was geben” von Sven Nordqvist griffbereit für’s allabendliche Vorlesen eines Kapitels und ganz neu das entzückende Bilderbuch “Das Geheimnis der Weihnachtswichtel” vom gleichen schwedischen Autoren.

Bild rechts: Die Brüder arbeiten Hand in Hand

Das Treppengeländer entlang windet sich eine weitere Girlande. Die zu drapieren und zu schmücken, hat schon seit einigen Jahren unsere Tochter übernommen.
 

Der Treppenvorplatz wurde dieses Jahr neu geschmückt - die alten Tannengirlanden einfach umdrapiert und mit neuen Schleifen versehen. Dabei fielen auch noch Schleifen für Kindervilla und Schwedenschuppen ab.

Bild links: Baumschmücken mit wissenschaftlicher Akkuratesse

Die fünf Fenster des Erkers werden mit selbstgewundenen Kränzen aus Tannengrün mit riesigen Schleifen geschmückt und die Girlande entlang der Balkonbrüstung nimmt diese Schleifen wiederum auf.

Jedes Jahr im Advent wird auch die selbstgebaute Krippe mit Ostheimer-Figuren vom Schrank geholt und der Nikolaus bringt für jedes - brave - Kind ein neues Tier oder Figürlein...

Bild rechts: Auch wenn er noch so brav schaut - der Kater gehört weder zur Krippenausstattung noch bekommt er an St. Nikolaus ein Figürchen in seinen Stiefel...

Im Haus gibt es natürlich eine echte Nordmanntanne. Die wird schon seit Jahren von einem netten Bauern aus dem Odenwald ins Haus geliefert. Der kennt mittlerweile unsere Vorlieben und hat immer “e ächt scheens Beimle” für uns.

So ein Lieferservice ist sehr zu empfehlen - seit wir den Baum ins Haus gebracht bekommen, haben wir es um Welten einfacher in der Auswahl. Statt stundenlang mit erfrierenden Füßen im Wald herumzustapfen und sich dann doch nicht einig zu werden, hat “unser” Bauer immer den allerschönsten Baum für uns.

Von den Widrigkeiten, den Baum aufs Autodach zu schnallen und heimzutransportieren, mal ganz abgesehen...

Nun, “Bäumchen” trifft es nicht so ganz - gute zweimeterfuffzich sollte er schon haben und schön breit und buschig sein.

Falls er zu groß sein sollte, macht es auch nichts - die Spitze wird gnadenlos eingekürzt. Schließlich muss die Christmas Tree Fairy oben auf der Spitze auch genügend Raum haben!

Geschmückt wird der Baum am Heiligabendvormittag von der ganzen Familie. Jedes Jahr besorge ich die eine oder andere Kleinigkeit an Baumschmuck neu, so dass es nicht langweilig wird, obwohl wir natürlich einige Schmuckstücke haben, die uns schon seit fünfzehn Jahren begleiten.

Im Sinne der Umweltfreundlichkeit bin ich dieses Jahr auch von herkömmlichen Mini-Lichterketten auf LED-Lichterketten mit minimalem Stromverbrauch umgestiegen. Für die Außenbeleuchtung haben wir solche schon seit einigen Jahren in Gebrauch. Jetzt gab es ganz neu auch solche explizit für den Innenraum, bei denen die LEDs nicht so grellweiß gleißen, sondern bernsteinfarben abgetönt warme Gemütlichkeit verströmen.

Vorletztes Jahr habe ich mir einen sündhaft teuren Polyresin-Weihnachtsmann bei meinem Lieblings-Buchhändler gegönnt. Das ist der, der seine Kundschaft nicht nur mit kompetenter Beratung, sondern auch mit ausgesuchten Dekorationsartikeln bindet...

Der bekam in diesem Jahr einen Ehrenplatz am Haupt des umgestellten Esszimmertisches.

Ganz neu ist dieses Jahr der künstliche Weihnachtsbaum fürs Sommerhaus. Girlanden mit Danebrogs aus Holz haben wir uns vorausschauend aus Ringköbing mitgebracht. So kann der Pavillon perfekt skandinavisch geschmückt werden.

Bilder rechts und unten: Warten auf die Bescherung...

 

 

 

Bild links: Weihnachten im Familienkreis

Ganzjährig haben wir noch einen zweiten, comic-ähnlicheren Plüsch-Elch-Kopf in der Diele hängen.

Der und der täuschend lebensechte (bis auf die Größe) im Wohnzimmer passen sich hervorragend der Weihnachtsdeko an.

Bild links: Die Geschenke werden gleich genutzt...

Bild rechts: ...es wird aus dem neuen Buch vorgelesen!

 

 

 

 

 

 

Bilder links und unten: Weihnachten für Mensch und Tier!

 

WEIHNACHTEN 2003

 

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