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Advent, Weihnachten im Landhausgarten im Schwedenhaus…
…egal, ob das Wetter mitspielt wie 2010 und ein Weihnachtswunderland zum Advent beschert oder wie in den Vorjahren, als es angesichts von deutlich zweistelligen Temperaturen, bei üppigem Rosenflor im Garten und überhaupt eher allgemeinen Frühlingsgefühlen der Natur gar nicht leicht fiel, sich in die richtige Stimmung zu versetzen, Advent und Weihnachten ist und bleibt DIE schönste Jahreszeit im Schwedenhaus im Landhausgarten.
Die innere Einstellung macht es bekanntlich aus.
Kranz aus künstlichem Tannengrün, gewunden auf einem klassischen Strohreif mit ca. 40 cm Durchmesser 20er Kerzen-Lichterkette mit Heißkleber am Strohreif befestigt, Halter und Kabel vom Grün kaschiert Dekoriert mit nostalisch roten Glaskugeln und -herzen, roten Blechherzen, roten Filz-Anhängern und einem grünen Deko-Rentier von unserem Lieblingsbuchhändler
In den warmen Dezembern der Vorjahre haben wir es getestet:
Glühwein schmeckt auch bei knapp zwanzig Grad auf dem Weihnachtsmarkt, das Bummeln über selbigen ist erheblich angenehmer ohne schnüffelnde Rotnasen und Frostbeulen an den Füßen und für glänzende Kinderaugen und vor Aufregung rot leuchtende Wangen sorgt der Besuch beim Weihnachtsmann (nebst Foto als Erinnerung) in seiner rustikalen Blockhütte auch dann, wenn der Ofen nicht rot glühend bullert und von leise fallenden Flocken draußen weit und breit keine Spur zu sehen ist.
Angesichts der arktischen Temperaturen in diesem Winter 2010 kaufen wir lieber Glögg nach original schwedischem Rezept bei der REWE und trinken ihn vor dem bullernden Kaminofen und genießen die stilvoll skandinavische Weihnachtsdeko, die Vorfreude auf das Julfest die wir immer wieder etwas neu gestalten.
Hyggelig!
Dieses außergewöhnliche Birkenrinden- Rentier ergatterten wir 2006 am Rande des Bummels über den Heidelberger Weihnachtsmarkt – und es lebt trotz inzwischen vier Norwegischen Waldkatern immer noch ganz hervorragend, selbst im harten Einsatz als stilvolle Ganzjahresdekoration!
Weihnachtszeit - Juletid...
Die schönste Zeit des Jahres...
(Obwohl ich zugeben muss, in dieser Beziehung wirklich mehr als inkonsequent zu sein, denn ich gehe geradezu inflationär mit dem Begriff “schönste Jahreszeit” um...
Deko in der Diele: roter Adventsstern, beleuchtet
Denn immer dann, wenn nach dem Winter an meinen Rosenstöcken die allerersten zarten Triebknospen sich sanft rotschimmernd recken, wenn Osterglocken, Traubenhyazinthen und Schneeglöckchen um die Wette leuchten, dann ist natürlich der Frühling die schönste Zeit des Jahres für mich.
Und ein paar Monate später, in dem Moment, wenn unzählige Akeleien den Garten in ein verwunschenes Feenreich verwandeln, ist natürlich nur der Frühsommer die schönste Jahreszeit.
Und - ganz klar, wenn im Juni und Juli die Rosen im vollen Flor stehen, dann kann und kann keine Jahreszeit schöner sein als der Sommer.
Aber wenn sich erst die Blätter in erdig-warmen gold-und-gelb-und-rot-und-braun-und-beige-Tönen verfärben, dann ist es natürlich der Herbst, der mich bewegt...
Ich stehe dazu - ich bin herrlich inkonsequent!)
Über dem Kamin schwebt eine dick gebundene Tannengirlande von der Decke. Dekoriert ist sie mit großen roten und kleinen goldgelben Äpfeln, angerosteten Glocken, dekoriert mit bordeauxrotem Geschenkband und zwei Nikolausstifeln en miniature. Sieben Ösen an der Decke und Angelschnur lassen die Girlande über dem Ofen schweben
Doch Weihnachtszeit - Juletid; das ist etwas ganz und gar besonderes.
Eine Zeit der Besinnung und der “slow motion”.
Kein Stress, keine Hektik, sondern Gelassenheit und Ruhe sind das Bestimmende.
Zur Stressvermeidung trägt bei, dass ich an Weihnachtsdekoration nicht viel basteln muss. Sondern einfach nur die Kinder auf den Dachboden steigen lasse, von dem sie dann Dutzende an Kartons herunterholen. Darin verstecken sich die gesammelten Basteleien der vergangenen Jahre - allesamt hergestellt aus künstlichem Tannengrün.
Jetzt bloß nicht in Buh-Rufe ausbrechen wegen der Künstlichkeit. Das künstliche Tannengrün hat sich bewährt!
Einerseits natürlich wegen seiner unnachahmlichen Haltbarkeit und natürlich auch, weil es nicht harzt und klebt. Andererseits ist es aber auch wegen unserer, zugegebenermaßen ein bisschen abenteuerlustigen Stubentiger erforderlich, die bei echtem Grün ansonsten Tannennadeln fräßen. Mit jenen unangenehmen Folgewirkungen, die jeder Katzenbesitzer zu seinem Leidwesen kennt...
Aber natürlich ist es auch ungemein bequem, in der Adventszeit einfach auf die vorgefertigten Dekorationen der Vorjahre zurückgreifen zu können. Sehr komfortabel und ungemein streßvermindernd. So dass jedes Jahr Zeit bleibt, die ein oder andere Dekoration neu zu überarbeiten oder etwas ganz neu und zusätzlich zu gestalten. Denn langweilig soll es ja vor lauter Bequemlichkeit auch nicht werden!
Deko in der Diele rote Laternen vom ollen Schweden, keine offene Flamme sondern Mini-LED Lichterketten mit Akku
Und hin und wieder geht auch etwas nach langen Jahren kaputt, das man dann neu überarbeiten kann…
Zur stressfreien Adventszeit trägt auch das Pepparkakor-Backen bei - ein- oder zweimal, je nach Appetit und Laune der Kinder, knete ich nach original schwedischem Rezept den Pepparkakor-Teig, der sich in Klarsichtfolie gehüllt im Kühlschrank mehrere Wochen hält - und sobald die Kinder Lust auf frische, duftende Plätzchen haben, wird ein Stück vom Teigklumpen abgeschnitten, ausgewellt, ausgestochen und in Blitzeschnelle abgebacken.
An Dekorationsstücken habe ich zunächst mal eine Tannengirlande geschmückt mit Filzsternen, Äpfeln, rostigen Glocken und bordeauxrotem Geschenkband für das Wohnzimmer. Sie “umrahmt” unseren täuschend lebensechten Elchkopf aus Plüsch.
Die beiden nostalgischen Blechschildern in Form von Engel und Weihnachtsmann sind dieses Jahr zu einer Fensterdekoration mutiert.
Der mit LED-Lichterkette überarbeitete Mega-Adventskranz
Daneben leuchtet der Adventskranz, der katzen- und kindersicher von der Decke hängt. Um dem voluminösen Reif eine stabile Basis zu verleihen, habe ich das künstliche Tannengrün auf eine ausgediente Rennrad-Felge gewunden.
Die Kabel der elektrischen 10er-Christbaumbeleuchtung im “echten” Kerzenlook hatte ich gleich mit eingebunden, so dass vier Kerzen-”Nestchen” à 1, 2, 3 und 4 Kerzen entstanden sind. Geschmückt wird der Adventskranz mit Schleifen aus Geschenkband in festiven rot-, orange- und grün-Tönen und mit ausgewähltem Christbaumschmuck von Käthe Wohlfahrt sowie Fundstücken vom original Altdeutschen Weihnachtsmarkt Bad Wimpfen und der Deko-Abteilung unseres Lieblingsbuchhändlers. (Von dessen Dekorations- Schätzchen später noch mehr)
Als die Lichterkette dieses Jahr kaputt gegangen war, habe ich den ganzen Adventskranz mit einer 80er-LED-Mikro-Lichterkette in Spiralenform umwickelt.
Der Adventskranz bekam dadurch gleich ein ganz neues Aussehen!
Am Dielenschrank haben zwei Weihnachtswichtel ihre Zipfelmützen aufgehängt (natürlich auch aus der Deko-Abteilung unseres Lieblingsbuchhändlers)
Auf dem Esstisch, der schon vor einigen Jahren einen neuen Platz direkt im Anschluss an die Küchentheke bekommen hat, steht der elegante Polyresin-Weihnachtmann, den ich mir vor sechs Jahren bei meinem Lieblingsbuchhändler gegönnt habe - ja, witzig, der Buchhändler führt seine Kundschaft nicht nur mit spannenden Büchern in Versuchung, sondern hat auch immer eine exquisite Auswahl an ganz besonders schöner Dekoration vorrätig...
Zwischen den fünf Milchglaslampen mit Mini-Girlanden baumeln vier Porzellanfiguren von Villeroy & Boch im skandinavischen Look.
Griffbereit steht unsere Weihnachts-”Bibel”, das wundervolle Kinderbuch “Morgen, Findus, wird’s was geben” von Sven Nordqvist für’s allabendliche Vorlesen eines Kapitels und ganz neu das entzückende Bilderbuch “Das Geheimnis der Weihnachtswichtel” vom gleichen schwedischen Autoren.
Das Treppengeländer entlang windet sich eine weitere Girlande. Die zu drapieren und zu schmücken, hat schon seit einigen Jahren unsere Tochter übernommen.
Die Mini-Girlanden für die Lampen habe ich aus Deko-Hängern aus der Weihnachtsabteilung unserer REWE gefertigt
Der Treppenvorplatz wurde dieses Jahr neu geschmückt - anstelle der alten Tannengirlanden am bis dato offenen Treppenvorplatz hängen nun Kränze an den Sprossenfenstern.
Die fünf Fenster des Erkers werden mit selbstgewundenen Kränzen aus Tannengrün mit riesigen Schleifen geschmückt und die Girlande entlang der Balkonbrüstung nimmt diese Schleifen wiederum auf.
Als die Kinder noch kleiner waren, haben wir auch jedes Jahr im Advent die selbstgebaute Krippe mit Ostheimer-Figuren vom Schrank geholt und der Nikolaus brachte für jedes - brave - Kind ein neues Tier oder Figürlein...
Die Kater danken es uns, schon eine Versuchung weniger… Denn auch wenn er noch so brav schaute - der Kater gehörte weder zur Krippenausstattung noch bekam er an St. Nikolaus ein Figürchen in seinen Stiefel...
Unser Elch trägt das Zipfelmützchen unserer Kater, wenn die es gerade nicht für ein Fotoshooting brauchen...
Zu Weihnachten gibt es im Haus natürlich eine echte Nordmanntanne. Die wird schon seit Jahren von einem netten Bauern aus dem Odenwald ins Haus geliefert. Der kennt mittlerweile unsere Vorlieben und hat immer “e ächt scheens Beimle” für uns.
So ein Lieferservice ist sehr zu empfehlen - seit wir den Baum ins Haus gebracht bekommen, haben wir es um Welten einfacher in der Auswahl. Statt stundenlang mit erfrierenden Füßen im Wald herumzustapfen und sich dann doch nicht einig zu werden, hat “unser” Bauer immer den allerschönsten Baum für uns.
Von den Widrigkeiten, den Baum aufs Autodach zu schnallen und heimzutransportieren, mal ganz abgesehen...
Nun, “Bäumchen” trifft es nicht so ganz - gute zweimeterfuffzich sollte er schon haben und schön breit und buschig sein.
Falls er zu groß sein sollte, macht es auch nichts - die Spitze wird gnadenlos eingekürzt. Schließlich muss die Christmas Tree Fairy oben auf der Spitze auch genügend Raum haben!
An Heiligabend vormittag wenn der Baum steht, geht es mit vereinten Kräften ans Schmücken!
Geschmückt wird der Baum am Heiligabendvormittag von der ganzen Familie. Jedes Jahr besorge ich die eine oder andere Kleinigkeit an Baumschmuck neu, so dass es nicht langweilig wird, obwohl wir natürlich einige Schmuckstücke haben, die uns schon seit achtzehn Jahren begleiten.
Unser Deko-Schiff aus Holland hat sich dieses Jahr auch weihnachtlich herausgeputzt mit zwei Mini-LED-Lichterketten mit Akkus
Im Sinne der Umweltfreundlichkeit bin ich vor einigen Jahren auch von herkömmlichen Mini-Lichterketten auf LED-Lichterketten mit minimalem Stromverbrauch umgestiegen. Für die Außenbeleuchtung haben wir solche schon seit einigen Jahren in Gebrauch. Jetzt gab es ganz neu auch solche explizit für den Innenraum, bei denen die LEDs nicht so grellweiß gleißen, sondern bernsteinfarben abgetönt warme Gemütlichkeit verströmen.
Auch der Pavillon wird perfekt skandinavisch geschmückt . Ein künstlicher Weihnachtsbaum wurde fürs Sommerhaus angeschafft und Girlanden mit Danebrogs aus Holz und Stoff hatten wir uns vorausschauend aus dem letzten Dänemarkurlaub in Ringköbing mitgebracht.
Ganzjährig haben wir noch einen zweiten, comic-ähnlicheren Plüsch-Elch-Kopf in der Diele hängen.
Der und der täuschend lebensechte (bis auf die Größe) im Wohnzimmer passen sich hervorragend der Weihnachtsdeko an.
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